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OÖ. Der Betreuungsbedarf an den Volks- und Mittelschulen erhöht sich in der kommenden Woche leicht, informieren Bildungsdirektor Alfred Klampfer und Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander. An den Volksschulen sind es 20,2 Prozent der Kinder, an den Mittelschulen 7,8 Prozent.

In der kommenden Woche werden oberösterreichweit voraussichtlich mehr Kinder und Jugendliche an Schulen betreut als in dieser (Symbolbild). (Foto: Volker Weihbold)

Die erste Woche nach der Umstellung aller Schulen auf das Lernen Zuhause ist fast vorbei. „Wir sind sehr stolz, was die Lehrerinnen und Lehrer, die Schulleiterinnen und Schulleiter hier geschafft haben. Die eingerichteten Krisenteams haben sich mit den Schulleiterinnen und Schulleitern wirklich gut auf diese Umstellung vorbereitet. Das merkt man an den Standorten, aber auch die Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern spüren das stark. Dafür wollen wir uns bei allen Pädagoginnen und Pädagogen bedanken“, sagen Bildungsdirektor Alfred Klampfer und Landeshauptmann-Stellvertreterin sowie Bildungs-Landesrätin Christine Haberlander (ÖVP).

Für Schüler, die eine besondere Unterstützung benötigen, deren Familie keine technische Ausstattung hat oder keine Betreuung gewährleisten kann, besteht weiterhin die Möglichkeit, in die Schule zu kommen. Dieses Angebot werden in der zweiten Woche mehr Kinder und Jugendliche in Anspruch nehmen als in der ersten. Bei den Volksschülern werden 20,2 Prozent schulintern betreut. Bei den Mittelschülern sind es 7,8 Prozent und bei den AHS-Unterstufenschülern zwei Prozent.

„Setze auf den Zusammenhalt aller“

Sollten die gesetzten Maßnahmen zu einem Rückgang der Infektionszahlen führen, werden die Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen mit 7. Dezember wieder öffnen. „Bis dahin setze ich auf den Zusammenhalt aller Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher. Ich bedanke mich bei allen für ihr Verständnis. Wir haben in der ersten Zeit des Distance-Learnings einen unglaublichen Zusammenhalt erlebt. Wenn wieder alle an einem Strang ziehen, werden wir auch diese zweite Phase gut meistern“, ist Haberlander überzeugt.

Die Bildungsdirektion hat eine Hotline für Fragen von Lehrkräften sowie Eltern und Schülern eingerichtet. Diese ist unter 0732/70714131 oder 4132 von Montag bis Freitag von 7.30 bis 18 Uhr zu erreichen.


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