Winterdienst: Bisher war mehr Streusalz nötig als im Vorjahr
OÖ. 550 Winterdienstmitarbeiter von 31 Straßenmeistereien sind derzeit oberösterreichweit im Einsatz. In der aktuellen Saison wurde bereits mehr Streusalz eingesetzt als zum Vergleichszeitpunkt im Vorjahr, berichtet Infrastruktur- und Verkehrs-Landesrat Günther Steinkellner.

Das oberösterreichische Landesstraßennetz umfasst knapp 6.000 Kilometer. Für die Betreuung und Schneeräumung sind die Straßenmeistereien zuständig. „Die 550 Winterdienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter in den 31 Straßenmeistereien sind immer für die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher da. Besonders in der kalten Jahreszeit zeigt sich dieses Engagement beim Räumen und Streuen auf den Landesstraßen Eine sichere Fahrt erfordert aber dennoch ein Zusammenspiel von allen Seiten“, sagt Infrastruktur- und Verkehrs-Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ).
Hoher Salzverbrauch in Freistadt und Rohrbach
Salz kann Schneemengen bis zu rund einem Zentimeter Höhe tauen. Größere Schneemengen wie derzeit müssen mit den Einsatzfahrzeugen geräumt werden. Das Salz, das dabei zum Einsatz kommt, dient dazu die Fahrbahn feucht zu halten und soll vorbeugen, dass der Schnee keine Eiskristalle bilden kann. Insgesamt wurden in der aktuellen Winterdienstsaison bisher rund 15.500 Tonnen Streusalz eingesetzt. Zum Vergleichszeitpunkt des Vorjahres waren es nur ungefähr 11.000 Tonnen. Einen hohen Verbrauch hatten vor allem die Bezirke Freistadt (1.942 Tonnen), Rohrbach (1.582 Tonnen) und Gmunden (1.527 Tonnen). Den niedrigsten Verbrauch hatten bisher die Bezirke Wels-Land (400 Tonnen), Eferding (414 Tonnen) und Linz-Land (524 Tonnen). Die Statutarstädte Linz, Wels und Steyr sind in dieser Statistik nicht enthalten.
Weiterhin kalte Temperaturen und Schneefall
In den kommenden Tagen ist weiterhin mit kalten Temperaturen und Schneefallen zu rechnen. Steinkellner appelliert daher zu entsprechend angepassten Geschwindigkeiten und Vorsicht im Straßenverkehr. „Der Winterdienst auf unsere Landesstraßen ist die Grundvoraussetzung für die Sicherheit im Straßenverkehr. Ganz ohne Eigenverantwortung geht es aber nicht. Ich bitte deshalb darum das Tempo an die Witterungsbedingungen anzupassen und bereits vor Fahrtantritt alle Vorkehrungen, wie beispielsweise eine optimale Sicht, sicher zu stellen. So kommen wir sicher durch den Winter“, schließt der Landespolitiker.


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