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BAD GOISERN/BAD ISCHL. Nach der Begehung mit einem Landesgeologen konnte der Teilabschnitt des Soleleitungsweges zwischen Steeg und Bad Ischl freigegeben werden. Der gesamte Weg von Hallstatt nach Ebensee wird zur Kulturhauptstadt 2024 begehbar sein.

Matthias Hackl (ÖBf), Kurt Reiter (GF Salzwelten), Leopold Schilcher (Bgm. Bad Goisern), David Scherer (Höhenarbeit Scherer), Ines Schiller (Bürgermeisterin Bad Ischl), Kurt Thomanek (Vorstand Salinen Austria AG), Markus Pomberger (Salinen Austria AG), Pierre Prokop (Salinen Austria AG), Markus Einberger (Landesgeologe), Michael Lanthaler (Betriebsleiter Bergbau Salinen Austria AG). (Foto: Matthias Hackl)

Insgesamt 1.600 Arbeitsstunden der Firma Höhenarbeit Scherer waren erforderlich, um alle notwendigen Sicherungsmaßnahmen durchzuführen. Parallel dazu wendete die Wildbach- und Lawinenverbauung 250 Stunden auf. Besonders aufwendig waren die Baumfällungs- bzw. Bergungsarbeiten sowie das „Absteinen“ an gefährlichen Stellen. Momentan besteht im Bereich Goiserer Weißenbach eine kleine Umleitung, die aber demnächst bereinigt werden soll. Finanziert wurde das bisher 70.000 Euro schwere Projekt von einer neu gegründeten Gesellschaft nach bürgerlichem Recht. Diese besteht aus der Salinen Austria AG, der Salzwelten GmbH, den österreichischen Bundesforsten, den Gemeinden Bad Ischl und Bad Goisern, dem Tourismusverband Bad Ischl und dem Tourismusverband Inneres Salzkammergut. Alle Mitglieder haben eine finanzielle Einlage geleistet, somit sind auch zukünftige Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen gewährleistet.

„Der Soleleitungsweg ist der Verbindungsweg zwischen den Gemeinden des Inneren Salzkammerguts. Uns allen ist bewusst, dass hier etwas geschehen muss. Diverse Haftungsfragen verkomplizieren leider eine rasche Lösung. Mit unserer neuen Interessensgemeinschaft Soleleitungsweg haben wir allerdings eine schlagkräftige Möglichkeit gefunden, rasch zu handeln“ so Kurt Thomanek von der Salinen Austria AG und gewählter Obmann der Interessensgemeinschaft.


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