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OÖ. Am 13. September startet das neue Schuljahr in Oberösterreich. Der ARBÖ ruft Autofahrer zu erhöhter Vorsicht und angepasster Geschwindigkeit auf.

 (Foto: Bildagentur Zolles/Christian Hofer)
(Foto: Bildagentur Zolles/Christian Hofer)

Die Sommerferien sind zu Ende, die Schule beginnt. In Oberösterreich heißt dies für rund 200.000 Schüler: früh aufstehen und oft noch bei Dunkelheit den Weg zur Schule bestreiten. Im Bereich von Schulen ist deshalb erhöhte Aufmerksamkeit von Autofahrern gefragt. Besonders Kreuzungen und das Geschehen auf Gehsteigen sollte im Auge behalten werden 2020 wurden in Oberösterreich trotz Covid-bedingter Lockdowns 57 Kinder im Alter zwischen 6 und 15 Jahren am Schulweg verletzt. Der ARBÖ appelliert an Eltern, den Schulweg bereits vor Schulbeginn mit den Kleinen zu üben, insbesondere mit Schulanfängern ist dies wichtig.

Autofahrer sollten sich folgende Tipps zu Herzen nehmen:

  • Kinder sind aus dem Vertrauensgrundsatz ausgenommen – nicht darauf verlassen, dass sich Kinder richtig verhalten.
  • Im Bereich von Schulen Aufmerksamkeit erhöhen und Tempo reduzieren.
  • Da Kinder hinter parkenden Autos oder Verkehrsschildern aufgrund ihrer Größe leicht übersehen werden, sollte man das Tempo reduzieren und bremsbereit fahren.
  • In der Früh genügend Zeit einplanen, bei Stress wird man nervös und unkonzentriert.
  • Ablenkungen (telefonieren, Navi bedienen, frühstücken, usw.) vermeiden.
  • Bedenken, dass Kinder das Tempo von heranfahrenden Autos nicht ausreichend einschätzen können.
  • Für Eltern, die ihre Sprösslinge mit dem Auto in die Schule bringen, gilt: Die Kinder und Jugendlichen immer zur Gehsteigseite aussteigen lassen. Beim Abholen des Kindes immer direkt vor der Schule warten, nicht gegenüber. Kinder laufen dann schnell Richtung Eltern und vergessen dabei auf den Verkehr zu achten.

„Die Straßenverkehrsordnung (StVO) sieht für Kinder den „unsichtbaren Schutzweg“ vor. Das bedeutet: Erkennt ein Autofahrer, dass ein Kind die Fahrbahn überquert oder überqueren will, so hat er anzuhalten, um dies zu ermöglichen“, so Thomas Harruk, ARBÖ-OÖ-Landesgeschäftsführer.„Grundsätzlich sind Kinder ja vom Vertrauensgrundsatz ausgenommen. Man darf also nicht davon ausgehen, dass sich Kinder an geltende Verkehrsregeln halten. Für die Sicherheit der Kinder sind deshalb vor allem andere Verkehrsteilnehmer verantwortlich. Vorsicht und angepasstes Tempo sind gefragt“, so Harruk abschließend


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