Salzkammergut-Flugretter sind im Vorjahr 941 Mal abgehoben

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Thomas Leitner Tips Redaktion Thomas Leitner, 18.01.2022 15:00 Uhr

SALZKAMMERGUT. Ob Verkehrsunfall, Herzversagen oder anderer Notfallpatient – wenn jede Minute zählt, machen die Crews der Flugrettungs-Hubschrauber keinen Unterschied. Sie sorgen dafür, dass die Patienten auf schnellstem Wege bestens versorgt werden. 

Auch und besonders im Corona-Jahr 2021 war wieder Verlass auf unsere Notarzthubschrauber. In Oberösterreich wurden „Christophorus 10“ und „Christophorus Europa 3“ (beide ÖAMTC) zu insgesamt 2.681 Einsätzen alarmiert. Der in Scharnstein stationierte Rettungshubschrauber „Martin 3“ (Heli Austria) hob gesamt 941 Mal zu Notfällen im Salzkammergut ab. Gesamt wurde der rote Notarzthubschrauber 1.044 Mal zu einem Notfallort alarmiert. Wettertechnisch konnten jedoch 103 Flüge nicht durchgeführt werden und es musste ein Transport der Patienten auf dem Landweg erfolgen.

Lebensrettung aus der Luft

Bei 941 Flugeinsätzen brachte „Martin 3“ also Notarzt und Flugretter zur schnellen Hilfe direkt an den Notfallort. Am häufigsten (37 Prozent der Einsätze) wurden „M3“ zu internistischen und neurologischen Notfällen gerufen. Unfälle in der Arbeit, im Haushalt, in der Schule oder in der Freizeit waren bei rund 20 Prozent der Einsätze der Grund für die Alarmierung. Verkehrsunfälle wiederum machten 17 Prozent der Einsätze aus. 18 Prozent der Flugeinsätze entfallen auf sogenannte Sekundär-Einsätze, also jene Einsätze, bei denen verunfallte oder erkrankte Personen von einem Krankenhaus in eine meist höherwertige oder passendere Klinik verlegt werden. Acht Prozent von allen Einsätzen entfallen auf andere Einsatzkategorien.

Martin 3 ist wichtig für die ganze Region

Vor nun fast vier Jahren wurde nach langen und schwierigen Verhandlungen der Flugrettungsstützpunkt mit dem Notarzthelikopter „Martin 3“ der Heli Austria GmbH eröffnet. Seither ist dieser ein wesentlicher Bestandteil der Notfallversorgung in der Region geworden. Tausende Einsätze belegen die Erfolgsstory des Flugrettungsstandortes in Scharnstein. Dieser Stützpunkt ist durch seine etwas höhere geografische Lage übrigens nur selten von Nebelfeldern betroffen und es kann in den meisten Fällen der Einsatz durchgeführt werden.

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