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OÖ/LINZ/STEYREGG. Die kommenden Tage bleibt es heiß – passend dazu gibt’s die gute Nachricht: Alle Naturbadestellen in Oberösterreich sind zum Baden geeignet und weisen ausgezeichnete Qualität – sowie beim Pleschinger See die Bewerung „gut“ – auf.

Landesrat Stefan Kaineder und Nikolaus Schobesberger, Gewässergüteaufsicht, Land OÖ (v. l.) (Foto: Land OÖ/Charlotte Guggenberger)

Von insgesamt 43 von der Gewässergüteaufsicht des Landes OÖ kontrollierten EU-Badegwässer-Stellen wurden 42 mit der Bestnote „ausgezeichnet“ bewertet. Die in den letzten Tagen in Diskussion geratene Pleschingersee in Steyregg – Tips hat ausführlich berichtet – wird mit „gut“ bewertet. Die Qualität wird fünf Mal pro Jahr in den Sommermonaten Juni bis August kontrolliert.

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Auch bei den fünf von den acht sogenannten „Landes-Badestellen“ – das sind jene, die aufgrund geringerer Besucherfrequenz nicht im EU-Kontrollprogramm erfasst sind – liegen die Ergebnisse vor: Alle fünf weisen ebenfalls „ausgezeichnete“ Badewasserqualität vor.

„In hervorragendem Zustand“

Für Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) sind die Ergebnisse ein erfreuliches Signal für die bevorstehenden Sommerwochen. „Wenn Familien am Wochenende an den See fahren, Kinder planschen oder Menschen nach der Arbeit ins Wasser springen, dann wollen sie sich darauf verlassen können, dass die Wasserqualität passt. Genau deshalb investieren wir in den Schutz unserer Gewässer. Die aktuellen Ergebnisse zeigen: Oberösterreichs Seen sind in hervorragendem Zustand.“

Gleichzeitig verweist er aber darauf, dass sauberes Wasser keine Selbstverständlichkeit ist. „Es ist das Ergebnis konsequenter Arbeit für den Schutz der Gewässer in unserer Heimat. Die regelmäßigen Beprobungen dienen nicht nur zur Information für die Badegäste, sondern auch dazu, den ökologischen Zustand der Gewässer genau beobachten und vergleichen zu können.“

„Immer Momentaufnahme“ 

Die Fachleute weisen allerdings darauf hin, dass die aktuellen Messungen immer nur eine Momentaufnahme darstellen. Durch Starkregen, Hochwasser oder längere Trockenperioden können sich die Bedingungen innerhalb kurzer Zeit verändern. Natürliche Badegewässer verfügen – anders als Freibäder – über keine chemische Wasseraufbereitung oder Desinfektion. Besonders nach Gewittern oder bei sehr starkem Badebetrieb kann es daher vorübergehend zu erhöhten bakteriologischen Belastungen kommen.

Nicht jede Trübung des Wassers ist jedoch ein Hinweis auf schlechte Wasserqualität. Vor allem im Frühsommer können Blütenstaub oder natürliche Ablagerungen an der Wasseroberfläche auftreten. Auch Laub, Treibholz oder aufgewirbelte Sedimente gehören zu den natürlichen Vorgängen in Seen und stellen nicht automatisch eine Gesundheitsgefahr dar.

Aktuellste Ergebnisse per App

Wer sich über die aktuelle Wasserqualität informieren möchte, kann die kostenlose „AGES Badegewässer-Datenbank“ nutzen. Die App zeigt die nächstgelegenen Badegewässer samt aktuellen Messergebnissen, Wassertemperaturen und weiteren Informationen an.

Hier geht's zu den aktuellen Messergebnissen: www.land-oberoesterreich.gv.at/13071.htm


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