Regionale Blumen zum Valentinstag
OÖ. Am Sonntag, 14. Februar 2021 ist Valentinstag. Während bei Lebensmitteln, Kleidung und Kosmetika bereits auf biologische und fair gehandelte Ware gesetzt werde, fehle das Bewusstsein beim Blumenkauf oft noch, sagt Umwelt- und Konsumentenschutz-Landesrat Stefan Kaineder. Auch bei Blumen gebe es Gütesiegel wie Fair Trade.

Am 14. Februar ist Valentinstag, zu dem häufig Blumen verschenkt werden. Das sei zwar eine besondere Geste, aber dennoch sollte auf fairen und nachhaltigen Einkauf geachtet werden, meint Umwelt- und Konsumentenschutz- Landesrat Stefan Kaineder (Grüne). Blumen, die zurzeit in den Handel kommen, haben oft einen weiten Weg hinter sich und wurden zum Teil unter ökologisch sowie sozial bedenklichen Bedingungen produziert. Dazu können etwa menschenunwürdige Bedingungen, Ausbeutung und ein hoher Pestizideinsatz in Ländern des globalen Südens zählen.
Gesicherte Qualität durch Gütesiegel wie Fair Trade
Gesicherte Qualitätsstandards werden durch Gütesiegel wie Fair Trade und verschiedene Bio-Siegel gewährleistet. Diese stehen unter anderem für geregelte Arbeitsbedingungen und verbesserten Gesundheitsschutz für die Arbeiter auf den Blumenfarmen. In Österreich verzichten Schnittblumenproduzenten zunehmend auf Pestizide und setzen Nützlinge ein. „Saisonale Blumen und Pflanzen aus regionalem Anbau, aus biologischer Produktion und aus fairem Handel sorgen dafür, dass Sie mit gutem Gewissen Blumen schenken können. Fragen Sie in Ihrem Blumenfachgeschäft nach biologischer, fairer oder regionaler Ware. Dann schenken Sie am Valentinstag nicht nur Freude, sondern auch faire Löhne für die Produzentinnen und Produzenten sowie eine intakte Umwelt und regionale Wertschöpfung mit“, appelliert Kaineder. Der Landespolitiker schenkt zum diesjährigen Valentinstag selbst einen nachhaltigen Blumenstrauß aus getrockneten Blüten von der „Hofblüte“ von Doris Bistricky in Steyr. Ein Blumenstrauß sei auch im Supermarkt erhältlich, wobei hier bedacht werden sollte, dass dieser Umsatz dann den Blumengeschäften fehle, schließt Kaineder.


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