Gemeinsam für eine saubere Donauregion sorgen, beim Donaucleanup am 10. September
OÖ/BEZIRK. Noch schwämmt die Donau täglich vier Tonnen Plastik ins Schwarze Meer. Das soll geändert werden. Am Samstag, 10. September, findet erstmals der internationale DonauCleanup als koordinierte europaweite Aktion statt. Freiwillige Gruppen und Einzelpersonen sind eingeladen, mitzumachen und gemeinsam die Flure entlang der Donau zu reinigen und achtlos weggeworfenen Müll einzusammeln.

Ziel der Aktion ist es, die Ufer der Donau von Müll zu befreien und diesen so vor einem Eintrag in den Fluss und damit ins Schwarze Meer zu bewahren. Die Aktion ist eingebunden in eine zeitgleiche, europaweite Kampagne an insgesamt 13 Flüssen (rhinecleanup.org). Begonnen hat die Bewegung am Rhein, von wo sich die Idee nach der sehr erfolgreichen Umsetzung auf immer mehr Flüsse ausgedehnt hat. Damit das Cleanup auch an der Donau zum Erfolg wird, sind möglichst zahlreiche Anmeldungen von lokalen Gruppen notwendig.
Organisiert wird die Aktion für die Donau von der gemeinnützigen Organisation H2Org.
Als Gruppe anmelden oder sich Gruppen anschließen
Eine Teilnahme ist denkbar einfach: Gruppen können sich auf donaucleanup.org anmelden – das Cleanup wird direkt nach der Anmeldung auf der Webseite veröffentlicht. Einzelpersonen können sich dann über die Webseite bestehenden Cleanups anschließen und die Gruppen damit vergrößern.
Materialen werden zugeschickt
Im Anschluss an die Registrierung werden den Gruppen Materialien wie Greifer, Müllsäcke und Handschuhe geschickt. Angesprochen sind nicht nur Natur-, Umweltschutz-, Sport- oder Angelvereine, sondern auch Gemeinden, Unternehmen, öffentliche Abfallentsorger, Bildungseinrichtungen und Jugendclubs.


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