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OÖ. Seit gut einem Jahr, seit April 2022, gibt es den österreichweiten Reparaturbonus, Privatpersonen können dabei bis zu 50 Prozent der Kosten für die Reparatur von elektrischen oder elektronischen Geräten sparen. In Oberösterreich wird der Bonus besonders gerne angenommen.

 (Foto: LIGHTFIELD STUDIOS/stock.adobe.com)
(Foto: LIGHTFIELD STUDIOS/stock.adobe.com)

Oberösterreicher kennen den Reparaturbonus schon länger, er gilt als „oberösterreichische Erfindung“, wurde hier bereits 2018 eingeführt. Seit 2022 gibt es nun den bundesweiten Reparaturbonus als Förderaktion des Klimaschutzministeriums. Bis 2026 stehen Mittel in Höhe von 130 Millionen Euro dafür zur Verfügung, aus „Next Generation EU“ – dem Wiederaufbaufonds der Europäischen Union.

2.600 Tonnen Elektroschrott vermieden

Österreichweit wurde der bundesweite Reparaturbonus seit seiner Einführung bereits mehr als 525.000 Mal in Anspruch genommen. Damit wurden geschätzt rund 2.600 Tonnen Elektroschrott vermieden. Auch in Oberösterreich gilt das Motto „Reparieren statt Wegwerfen“ nach wie vor: im letzten Jahr wurden 92.386 Reparaturbons eingereicht, mehr als 650 Betriebe sind als Partnerbetriebe gelistet.

Kaineder: Regionale Betriebe profitieren

„Es freut mich sehr, dass der Förderanreiz wirkt und immer mehr Menschen defekte Geräte reparieren lassen, anstatt neue zu kaufen. So wird nicht nur Elektroschrott reduziert, es profitieren auch regionale Betriebe, die Reparaturen anbieten. Der riesige Erfolg des Reparaturbonus zeigt uns, dass es den Menschen in Oberösterreich ein großes Anliegen ist, vermehrt auf das Prinzip `Reparieren statt Wegwerfen´ zu setzen und damit einen wichtigen Beitrag zur Abfallvermeidung und damit auch zum Klimaschutz zu leisten“, unterstreicht Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne).

Alle Infos unter www.reparaturbonus.at


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