Einsatz von Unterstützter Kommunikation
OÖ. Durch den Einsatz von Unterstützter Kommunikation können sich auch Menschen mit Sprachbehinderung besser verständigen und so ein selbstbestimmteres Leben mit Teilhabe an der Gesellschaft führen.

Unterstützte Kommunikation ist ein Oberbegriff für Maßnahmen, die Menschen beim Sprechen bzw. beim Sprachverständnis dienen: Piktogramme zeigen dem Gegenüber, was man möchte. Mit Fotos kann man Orte, Personen und Dinge zeigen, oder schöne Erlebnisse darstellen, die man wieder erleben möchte. Auch Objekte, wie ein Waschlappen als Zeichen für Körperpflege, können genutzt werden. Viele Menschen sind mit sprachlichen Barrieren konfrontiert – etwa, wenn man sich in einer nicht geläufigen Fremdsprache oder in lauter Umgebung „unterhalten“ möchte: Gestik, Mimik, Lautsprache und Gebärden kommen als Unterstützte Kommunikation zum Einsatz. Oder sprachgesteuerte Geräte werden zur hörbaren Stimme – sei es in einer Fremdsprache oder für die „Übersetzung“ eines Piktogramms für nonverbale Menschen. Gute Beispiele für Unterstütze Kommunikation: Broschüren, Fragebögen, etc. in Einfacher Sprache erleichtern das Verständnis. Piktogramme bei Fahrplänen, Landkarten oder öffentlichen Gebäuden bieten einen besseren Überblick. Hinweisschilder mit QR-Codes liefern mit Hilfe des Smartphones den aktuellen Standort oder erklären eine Handlung in Einfacher Sprache.


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