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OÖ/LINZ. Rund 500 Sammelaktionen quer durch ganz Oberösterreich fanden dieses Jahr bei der Flurreinigungsaktion „Hui statt Pfui“ statt. Mehr als 40.000 Menschen nahmen teil. In Linz gab es sieben „Hui statt Pfui“-Aktionen mit mehr als 220 Teilnehmern.

LAV-Vorsitzender Roland Wohlmuth und Landesrat Stefan Kaineder (v. l.) (Foto: Land OÖ/Werner Dedl)
LAV-Vorsitzender Roland Wohlmuth und Landesrat Stefan Kaineder (v. l.) (Foto: Land OÖ/Werner Dedl)

„Wenn 40.000 Menschen in ihrer Freizeit durch Wälder, Straßen und entlang unserer Bäche gehen, um den Müll anderer Leute aufzusammeln, dann zeigt das: der Bevölkerung ist unsere Umwelt nicht egal“, so Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne). „Das ist gelebter Gemeinsinn, und darauf können wir in Oberösterreich richtig stolz sein.“

„Die Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung der Bevölkerung für die korrekte Abfallentsorgung stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Die Tatsache, dass sich Jahr für Jahr tausende Menschen an ‚Hui statt Pfui‘ beteiligen, freut uns sehr und zeigt die Unterstützung für unser Anliegen, die Natur sauber zu halten“, betont auch der Vorsitzende des Landesabfallverbands, Bürgermeister Roland Wohlmuth.

Zigarettenstummel und Snus-Beutel: Klein, aber giftig

Im Fokus stand diesmal ein Müllproblem, das viele unterschätzen: Zigarettenstummel und gebrauchte Snus-Beutel, die achtlos in der Landschaft landen.

Ein einziger Zigarettenstummel kann bis zu 1.000 Liter Grundwasser verunreinigen – Jahr für Jahr landen Millionen davon in Wiesen, Bächen und am Wegesrand. Auch gebrauchte Snus-Beutel, die immer öfter einfach weggeworfen werden, gehörten zu den Fundstücken, die die engagierten Sammler besonders häufig aufgesammelt haben.

Infos: huistattpfui.at


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