Arbeiterkammer OÖ bleibt geöffnet
OÖ. Seit Dienstag, 3. November, ist ganz Österreich im zweiten Lockdown. Die Arbeiterkammer Oberösterreich (AKOÖ) erwartet einen erhöhten Beratungsbedarf. Sie kündigt an, ihre Gebäude offenzuhalten und weiterhin Beratung anzubieten.

Gerade jetzt würden viele Arbeitnehmer rasche Beratung und Hilfe benötigen, begründet AK OÖ Präsident Johann Kalliauer. „Wir sorgen dafür, dass sie diese auch bekommen. Wir haben bereits sichergestellt, dass unser Beratungsservice in vollem Umfang aufrechterhalten bleibt. Vor allem in der telefonischen Rechtsberatung werden wir die Kapazitäten verstärken. Denn wir rechnen wieder mit einem erhöhten Beratungsbedarf unserer Mitglieder, die vom neuerlichen Lockdown betroffen sind und etwa arbeitsrechtliche Fragen haben“, führt Kalliauer aus.
Die AK bietet unter 050/6906-1 eine Hotline für alle Fragen rund um den Job an. Sie ist von Montag bis Donnerstag zwischen 7.30 und 16 Uhr beziehungsweise freitags von 7.30 bis 13.30 Uhr erreichbar. Auch Anfragen per E-Mail werden beantwortet. Wer persönliche Beratung haben möchte, wird um eine Terminvereinbarung am Telefon oder per E-Mail gebeten. Die Zentrale in Linz und alle Bezirksstellen bleiben geöffnet.
Wichtige Informationen für Arbeitnehmer und Konsumenten zu Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie werden darüber hinaus auf die Webseite gestellt.
Kalliauer fordert Rechtssicherheit
Anlässlich des zweiten Lockdowns richtet AK-Präsident Kalliauer nun eine Botschaft an die Regierung: „Ich fordere die Politik auf, dieses Mal vor allem dafür zu sorgen, dass in allen Belangen Rechtssicherheit gegeben ist. Und es muss alles unternommen werden, um Arbeitsplätze zu erhalten“. Gearbeitet werden sollte auch an einer Maskenpause für Beschäftigte mit Maskenpflicht sowie an schnelleren Corona-Tests und Quarantäne-Bescheiden.


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