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OÖ. In der 83. Sitzung der Wasserwirtschaftskommission wurde beschlossen, österreichweit 515 Projekte der kommunalen Siedlungswasserwirtschaft zu fördern. 99 davon sind aus Oberösterreich. Gemeinde- und Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger informiert über die Details.

In Oberösterreich werden zukünftig 99 Projekte der kommunalen Siedlungswasserwirtschaft gefördert (Symbolbild). (Foto: makieni/Shutterstock)

Insgesamt beschloss die Wasserwirtschaftskommission des Bundes 200 Millionen Euro Investitionen für insgesamt 515 Projekte. „Ein knappes Fünftel der gesamten Investitionen entfällt auf 99 Projekte in unserem Bundesland. Damit können Fördermittel von knapp 6,8 Millionen Euro für das Land ob der Enns sichergestellt werden. Diese Mittel halten die kommunale Infrastruktur in Oberösterreich auf dem gewohnt hohen Qualitätsniveau“, sagt Gemeinde- und Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger (ÖVP). Er ist seit Ende 2015 der Vertreter Oberösterreichs in der Wasserwirtschaftskommission. Gemeinsam mit Investitionen des Landes werde nun ein Bauvolumen von knapp 38 Millionen Euro für sauberes Wasser und eine intakte Umwelt ausgelöst.

Wasserversorgung und Abwasserentsorgung

Im Detail handelt es sich um Projekte der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Eine reibungslose Wasserversorgung und Entsorgung sei für die Lebensqualität im Land unverzichtbar, meint Hiegelsberger: „Der bundesweit zuständigen Wasserwirtschaftskommission obliegt die wichtige Aufgabe, die Förderungen seitens des Bundes in diesem Bereich effizient zu verwalten. Nach dem erfolgten Beschluss können in den Gemeinden umgehend die bereits in Planung befindlichen Arbeiten beginnen. Das sichert die Infrastruktur und Arbeitsplätze bei den lokal beauftragten Baufirmen“.

In der Landtagssitzung am vergangenen Montag wurden bereits Investitionsdarlehen im Wert von insgesamt 275.300 Euro für die Gemeinden Sipbachzell, Weyer, Nebelberg, St. Pankraz, Ebensee sowie den Gemeindeverband Perg und Umgebung gewährt. Ziel ist es, Maßnahmen zur geordneten Wasserversorgung zum Schutz der Umwelt zu setzen.


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