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Tips Logo Online Redaktion, 13.07.2021 17:10

Ö/OÖ. Eine von Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger am Montag präsentierte Eiweißstrategie sieht vor, dass der Importbedarf von Eiweißfuttermittel bis 2030 noch einmal halbiert werden soll. Eine klare Ansage, so Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger.

Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger in einer blühenden Rapsfläche, einer wichtigen Eiweißkultur (Foto: Land OÖ)

„Die Versorgung mit Eiweißfuttermitteln hat in Oberösterreich als Tierhaltungsland Nummer Eins höchste Relevanz. Wir können die Versorgung mit heimischem Eiweiß noch weiter steigern, das zeigen unsere Bauern jeden Tag. Mit einem Viertel der österreichweiten Rapsfläche und einem Fünftel der Sojafläche weisen unsere Betriebe schon jetzt eine starke Eigenversorgung auf. Wir sind bereit, unseren Teil zum von Ministerin Köstinger vorgestellten Ziel beizutragen“, so Hiegelsberger.

Über 3.000 Sojabauern

„Es freut mich besonders, dass wir mit über 3.000 Sojabauern bereits die österreichweit meisten Betriebe bei dieser Kultur aufweisen. Auch die Hochhaltung des Rapsanbaus auf über 7.000 Hektar ist eine wichtige Leistung, aber auch der beratenden und unterstützenden Institutionen wie der Landwirtschaftskammer. Gerade beim Raps braucht es aber begleitende Maßnahmen, um den Versorgungsgrad zu halten“, so Hiegelsberger.

Der Auftrag seitens der Konsumenten sei klar: „Auch die Futtermittel für unsere Tierhaltung sollen überprüfbar aus Österreich kommen. Das von Elisabeth Köstinger ausgegebene Ziel deckt sich mit den Ergebnissen unserer Strategie 'Zukunft Landwirtschaft 2030'. Im Sinne einer kreislauforientierten Landwirtschaft werden wir alle Hebel in Bewegung setzen, um die Eiweißversorgung weiter zu steigern. Diese Anstrengungen müssen auch seitens des Handels und der Konsumenten wertgeschätzt werden, um gemeinsam das gesetzte Ziel zu erreichen.“


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