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OÖ. Der Arbeitsmarkt entwickelte sich 2021 gut: Die Arbeitslosigkeit war 2021 rückläufig und im bundesweiten Vergleich wieß OÖ die niedrigste Arbeitslosigkeit auf.

Symbolfoto (Foto: Weihbold)
Symbolfoto (Foto: Weihbold)

„Das Jahr endet am heimischen Arbeitsmarkt recht erfreulich“, so Iris Schmidt, Stv. Landesgeschäftsführerin des AMS. Die Arbeitslosenquote betrug in Oberösterreich im Dezember 5,5 Prozent (Österreichschnitt: 8,1 Prozent). Insgesamt gab es in OÖ 39.079 Arbeitslose (-25 Prozent gegenüber Dezember 2020). Die heimischen Betriebe haben sich 2021 erfolgreich auf die neue Situation eingestellt. Sowohl im produzierenden Bereich, vor allem aber im Dienstleistungsbereich gingen die Vorgemerktenzahlen im Jahr 2021 deutlich zurück. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit war in allen Altersgruppen feststellbar, am stärksten bei Jugendlichen und bei Personen im Haupterwerbsalter. Im Jahresdurchschnitt waren im abgelaufenen Jahr 35.960 Personen arbeitslos vorgemerkt (-22,8 Prozent gegenüber 2020). Mit 5,0 Prozent wies Oberösterreich 2021 die niedrigste Arbeitslosenquote aller österreichischen Bundesländer auf. Die Quote war damit um 1,5 Prozentpunkte niedriger als vor einem Jahr. Bundesweit betrug die Arbeitslosenquote 8,0 Prozent und lag damit um 1,9 Prozent-Punkte unter dem Vorjahreswert.

Erholung bei Export

„Auch im Jahr 2022 setzen wir nach wie vor auf umfassende Qualifizierungsmaßnahmen, denn für uns gilt weiterhin, dass jede und jeder Arbeitslose noch eine bzw. einer zu viel ist. Mit Aus- und Weiterbildungs-Maßnahmen sollen möglichst viele Menschen in Beschäftigung gebracht werden“, betonen Landeshauptmann Thomas Stelzer und Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner.

Im Jahr 2021 zeigte zudem der Außenhandel im ersten Halbjahr deutliche Zeichen der Erholung. Oberösterreich erzielte mit mehr als 21 Milliarden Euro mehr als ein Viertel aller Exporte Österreichs. Und mit 4,2 Milliarden Euro hat Oberösterreich den höchsten Exportüberschuss aller Bundesländer erreicht: „Diese Zahlen sind umso erfreulicher, da jeder zweite Arbeitsplatz in der oberösterreichischen. Wirtschaft direkt oder indirekt am Export hängt. Oberösterreichs exportorientierte Unternehmen sichern dadurch zahlreiche Arbeitsplätze in unserem Land und unterstützen uns damit in unseren Anstrengungen um jeden Arbeitsplatz“, heben Landeshauptmann Stelzer und Landesrat Achleitner hervor.


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