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Ö/OÖ. Zahlreiche Volksbegehren befinden sich aktuell wieder in der Unterstützungsphase (Einleitungsverfahren), darunter das Volksbegehren „Umsetzung der Lebensmittelherkunftskennzeichnung!“.

 (Foto: Robert Kneschke/Shutterstock.com)
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„Der Gesetzgeber möge bundesverfassungsgesetzliche Maßnahmen treffen, um eine sofortige und umfassende Lebensmittelherkunftskennzeichnung einzuführen. Durch deren Umsetzung wird ein wesentlicher Beitrag zum Klima-, Umwelt-, Gesundheitsschutz und zum Erhalt der regionalen Arbeitsplätze erreicht. Eine Verankerung der Lebensmittelversorgung unserer Bevölkerung mit heimisch-regional erzeugten Lebensmittel in der Bundesverfassung gewährt die Verfügbarkeit und ist als Grundrecht abzusichern.“ So der Text des Volksbegehrens.

Initiiert wurde das Volksbegehren von „Bauernrebell“ Leo Steinbichler. Auch anlässlich des stattgefundenen Ökosozialen Forums meint er: „Man sieht, am Thema Herkunftskennzeichnung gibt’s kein Vorbeikommen mehr. Mitten in einer Klimakrise und einer Pandemie, die wir im Wesentlichen der ungezügelten Globalisierung zu verdanken haben, ist es unsere Pflicht, mehr auf Nachhaltigkeit und damit auf Regionalität zu schauen.“

Unterstützt werden kann das Volksbegehren persönlich bei jeder Gemeinde oder Magistrat sowie online. Infos: www.lebensmittelvolksbegehren.at

Bis Dezember 2022 werden noch Unterstützungsunterschriften gesammelt, Anfang 2023 startet die Eintragungswoche.


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