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ALTMÜNSTER/TRAUNKIRCHEN. Die Gemeinden Altmünster und Traunkirchen haben sich gemeinsam um das Projekt „Community Nursing“ beworben und kürzlich den Zuschlag erhalten. Der Projektantrag der beiden Gemeinden wurde vonseiten des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz ausgewählt und entsprechend positiv bewertet.

Bürgermeister, Amtsleiter und Gemeindevertreter des Gesundheits- und Sozialbereiches (Foto: Klemens Fellner)

Mit diesem Projekt wollen die Gemeinden Menschen bei der Bewältigung ihres Alltages helfen. Die Mitarbeiter von Community Nursing unterstützen in der Regel pflegebedürftige Menschen, sowie deren Angehörige.

„Einen besonderen Schwerpunkt möchten wir auch in der Prävention setzten. Gemeinsam wollen wir Menschen ein würdevolles Altern ermöglichen und als Gemeinden die bestmögliche Unterstützung bieten.“, so Bürgermeister und Projektleiter Christoph Schragl (VP) aus Traunkirchen.

Das Projekt wird vorerst für drei Jahre vonseiten der Europäischen Union finanziert. Es ist vorgesehen, dass zwei Bedienstete diese wichtige Beratung übernehmen und als erste Anlaufstelle für die Bevölkerung dienen. „Dass wir dieses Projekt gemeindeübergreifend machen, freut mich besonders. Die bisher schon gute Zusammenarbeit zwischen Altmünster und Traunkirchen soll mit diesem Projekt weiter ausgebaut und vertieft werden. Gemeinsam können wir viel erreichen“, freut sich Bürgermeister Martin Pelzer (VP) aus Altmünster.

In den nächsten Wochen sollen die Personalstellen besetzt werden und das Projekt begonnen werden, sowie ein eigenes Büro eröffnet werden. „Wir planen einen intensiven Austausch mit der Bevölkerung und freuen uns, dieses einzigartige Beratungsangebot in unseren Gemeinden anbieten zu können“, erläutert Ortschef Schragl die nächsten Schritte. Die entsprechenden Gemeinderatsbeschlüsse wurden in Altmünster und Traunkirchen bereits einstimmig gefasst. „Es ist wichtig, dass hier alle im Gemeinderat vertretenen Fraktionen an einem Strang ziehen. Diese Geschlossenheit bestärkt uns im gemeinsamen Weg vertiefende Sozialberatung und Hilfe zu leisten“, ist Bürgermeister Pelzer überzeugt.

Die Gemeinden werden die Bevölkerung in den nächsten Wochen und Monaten aktiv über die guten Initiativen dieses Projektes informieren und erwarten sich einen echten Mehrwert für die Bewohnerinnen und Bewohner von Altmünster, Traunkirchen, Neukirchen und Reindlmühl.


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