Weniger Lust auf Jobwechsel, mehr Zufriedenheit im aktuellen Job
Ö. Der aktuelle Arbeitsmarkt-Kompass zeigt im zweiten Quartal 2026 erste Zeichen einer Stabilisierung: Die Wechselbereitschaft der heimischen Beschäftigten geht zurück, während die Zufriedenheit mit dem aktuellen Job weiter steigt.

Ein Drittel der unselbstständig Beschäftigten in Österreich zeigt aktuell eine (eher) hohe Bereitschaft, den Job zu wechseln. Mit 33 Prozent liegt dieser Wert unter dem Niveau des ersten Quartals 2026, als noch 38 Prozent eine hohe Wechselbereitschaft signalisierten. Gleichzeitig steigt die Jobzufriedenheit leicht auf 84 Prozent. Die Entwicklung könnte darauf hindeuten, dass Beschäftigte, angesichts eines als schwieriger wahrgenommenen Arbeitsmarktes, den eigenen Job wieder mehr zu schätzen wissen.
Faires Gehalt und gutes Arbeitsklima schlagen Hochglanz-Benefits
Sehr klar und stabil im Langzeitvergleich fällt die Antwort auf die Frage aus, was einen attraktiven Arbeitsplatz ausmacht. An erster Stelle steht ein faires Gehalt: 62 Prozent zählen eine angemessene Bezahlung zu den wichtigsten Kriterien bei der Jobsuche. Dahinter folgen ein gutes Arbeitsklima mit 53 Prozent und flexible Arbeitszeiten mit 42 Prozent. Damit setzt sich ein Trend fort, der sich bereits in den vergangenen Erhebungen abgezeichnet hat: Arbeitnehmer legen verstärkt Wert auf verlässliche und unmittelbar spürbare Rahmenbedingungen.








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