Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

OÖ. Finanzielle Zuschüsse aufgrund der aktuellen Teuerungswelle haben keine Auswirkung auf die Sozialhilfe, diese seien zusätzlich möglich, so Sozial-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) nach der Sitzung der Landesregierung am Montag.

Symbolfoto (Foto: Looker_Studio/stock.adobe.com)
Symbolfoto (Foto: Looker_Studio/stock.adobe.com)

Per Regierungsbeschluss sei sichergestellt, dass Unterstützungen etwa durch die Erhöhung des Heizkostenzuschusses oder Einmalzahlungen aus dem Anti-Teuerungspaket des Bundes keine Auswirkungen auf die Sozialhilfe haben, diese werde nicht gekürzt. „Die aktuell steigenden Preise stellen viele, besonders sozial Schwächere, vor Herausforderungen. Mit geeigneten Maßnahmen begegnen wir diesen Teuerungen und sorgen so für eine finanzielle Abfederung“, ist Sozial-Landesrat Hattmannsdorfer überzeugt.

Grüne: „Keine Wohltat, sondern Minimallösung“

Anders sehen das die oö. Grünen. Leistungen des Landes und Unterstützung durch den Bund – das sei in dieser prekären Lage eine Selbstverständlichkeit. Was als Wohltat verkauft werde, sei eine Minimallösung. „Jede Hilfe für diese Betroffenen ist gut und sie kann wohl kein Nullsummenspiel sein“, so die Grüne Sozialsprecherin Landtagsabgeordnete Ines Vukajlovic. Sie fordert hingegen, die Unterstützung seitens des Landes aufzustocken – etwa durch die erneute Erhöhung des Heizkostenzuschusses oder die Erhöhung der Wohnbeihilfe.

Auch die SPÖ Oberösterreich forderte zuletzt ähnliches, mit einem Fünf-Punkte-Programm, das auch auf Landesebene Maßnahmen beinhaltet - mehr dazu gibt's hier zu lesen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden