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OÖ. Daheim stapeln sich diverse Dinge, wie alte Möbelstücke, Elektrogeräte oder Hausrat, die nicht mehr verwendet werden. Aber was tun mit den alten Sachen? Das 2009 oberösterreichweit vom Umweltressort des Landes und dem OÖ. Landesabfallverband initiierte ReVital-Netzwerk gibt gebrauchten Produkten, die sonst im Abfall landen würden, eine zweite Chance. 

Fotos: Michael Piber, Silvia Haunschmied, Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder, Roland Wohlmuth und Fred Edlinger freuen sich über den Markenrelaunch von ReVital. Foto: Land OÖ/Bernhard Stadlbauer

Funktionstüchtige Waren und leicht defekte Geräte, die durch kleinere Reparaturen der Aufbereitungspartner „revitalisierbar“ sind, werden in ausgewählten Altstoffsammelzentren (ASZ) oder durch Abholung sowie Direktabgabe bei den ReVital-Shops gesammelt, aufbereitet und als ReVital-Produkte verkauft. In den Shops finden diese Gegenstände dann wieder neue Besitzer. Seit 2015 gibt es eine weitere Möglichkeit der Vorsammlung, die ReVital-Box. In Form eines wiederverschließbaren Kartons können gebrauchte aber noch nutzbare Gegenstände gesammelt und im ASZ/Shop abgegeben werden.

Dreifacher Vorteil

Dies bringt dreifachen Vorteil: Die Müllberge werden verringert, Arbeitsplätze für Menschen, die es ohnedies schwer genug haben, werden geschaffen und Produkte auf den Markt gebracht, die leistbar sind, aber gleichzeitig hohe Qualitätsstandards erfüllen. Eine Initiative für Abfallvermeidung und Kreislaufwirtschaft, die auch international auf großes Interesse stößt. Für mehr als 520 Personen ist ReVital ein wichtiger Beschäftigungsimpuls.

25 ReVital-Shops

Mittlerweile gibt es in ganz Oberösterreich 25 ReVital-Shops, die darauf ausgelegt sind, die Wiederverwendung von Gegenständen voranzutreiben. Dadurch werden Ressourcen gespart, die Umwelt wird entlastet und ein wichtiger sozialer Beitrag geleistet. Seit Projektbeginn 2009 konnten mehr als 9,6 Millionen Kilogramm ReVital-Waren in die Wiederverwendung gebracht werden.

„Wichtiger Beitrag“

„Mit ReVital haben wir in Oberösterreich ein wichtiges Projekt im Sinne der Kreislaufwirtschaft und gegen die Wegwerfmentalität etabliert. Was 2009 als Pilotprojekt gestartet wurde, ist inzwischen von den Bürgerinnen und Bürger sehr gut angenommen. In den insgesamt 25 ReVital-Shops in Oberösterreich finden mehr als 500 Menschen Beschäftigung und leisten einen immens wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Nutzung von Ressourcen. Nach einer engen Abstimmung mit allen Stakeholdern erscheint die Marke ReVital von nun an in neuem, modernem Glanz. Wir wollen damit einerseits die bestehenden Kundinnen und Kunden ansprechen, aber auch neue Zielgruppen erschließen, die Marke stärken und ReVital noch bekannter machen“, freut sich Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder.


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