Oö. Arbeitsmarkt: Allzeithoch bei Beschäftigung
OÖ. Auf einem Allzeithoch liegt die Beschäftigung in Oberösterreich, zeigen die aktuellen Arbeitsmarktdaten des AMS OÖ zum Juli 2022. Über 700.000 Menschen sind im Bundesland in Beschäftigung. Der Stellenmarkt bewegt sich dabei auf konstant hohem Niveau.

„Nach äußerst dynamischen Monaten befindet sich der oö. Arbeitsmarkt nun in einer stabilen, konsolidierten Phase. Die Unsicherheiten, hervorgerufen durch die internationalen Spannungen, bleiben bestehen, das AMS Oberösterreich rüstet sich gut, um im Falle des Falles rasch und zielgerichtet reagieren zu können“, ist AMS-Landesgeschäftsführer Gerhard Straßer überzeugt.
Allzeithoch bei Beschäftigung
706.000 Menschen in OÖ gingen im Juli 2022 einer Arbeit nach, ein Plus von 2,1 Prozent (plus 15.000) gegenüber dem Juli 2021. Die Arbeitslosenquote hat sich erneut verringert: Sie liegt bei 3,7 Prozent (Österreich-Schnitt: 5,6 Prozent), ein Minus von 0,7 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahres-Vergleichszeitraum. 27.074 Personen waren im Juli 2022 arbeitslos gemeldet. In Schulungen befinden sich 8.152 Personen (minus 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr).
Langzeitbeschäftigungslosigkeit geht weiter zurück
Die Arbeitslosigkeit sank bei den Frauen (minus 2.594; minus 16,3 Prozent) etwas stärker als bei den Männern (minus 2.255; minus 14,1 Prozent). Bei den Jugendlichen (unter 25 Jahre) zeigte sich ein Rückgang von minus 9,1 Prozent (minus 341) bei den Vorgemerktenzahlen. Bei Personen über 55 Jahre reduzierte sich die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr mit minus 15,3 Prozent ebenfalls deutlich (minus 1.095). Die Zahl der Langzeitbeschäftigungslosen reduzierte sich ebenfalls weiter, um 37,2 Prozent oder 4.339 Personen im Vergleich zum Juli 2021.
Über 35.000 offene Stellen
Den Ende Juli gemeldeten 27.074 arbeitslos gemeldeten Personen in Oberösterreich stehen beim Ende Juli beim AMS OÖ 35.246 offene Stellen gegenüber - um 4.680 bzw. 15,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Zudem waren 1.713 sofort verfügbare Lehrstellen (plus 295 bzw. plus 20,8 Prozent) und 971 sofort verfügbare Lehrstellensuchende (minus 213; minus 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr) gemeldet.


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