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OÖ/LINZ. Das Sommerhalbjahr 2024 brachte 1,44 Milliarden Kilowattstunden Sonnenstrom ins oö. Stromnetz – so viel wie noch nie, teilt die Netz Oberösterreich am Mittwoch mit. Rekordtag war demnach der 18. Juni 2024.

 (Foto: Netz Oberösterreich / Erwin Wodicka)
(Foto: Netz Oberösterreich / Erwin Wodicka)

Am 18. Juni erzeugten die an das Stromnetz der Netz Oberösterreich angeschlossen Photovoltaik-Anlagen 12,7 Millionen Kilowattstunden Strom. Diese Menge entspricht dem Tagesverbrauch von 1,4 Millionen Haushalten und ist der höchste jemals im Stromnetz der Netz Oberösterreich gemessene Sonnenstrom-Anteil eines einzelnen Tages.

Aktuell über 72.000 Anlagen

Die Zeit von April bis September 2024 war in Summe das bisher sonnenstromstärkste in der Messgeschichte. Das Sommerhalbjahr brachte 1,44 Milliarden Kilowattstunden Sonnenstrom ins Stromnetz, im zweiten Halbjahr 2023 waren es rund 540 Millionen Kilowattstunden, im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag dieser Wert noch rund ein Drittel niedriger.

Mit 72.668 PV-Anlagen mit einer Leistung von 1.136 Megawatt werde bei Sonnenschein rund ein Viertel des Gesamtstrombedarfs im Industriebundesland OÖ abgedeckt.

Tendenz weiter steigend

Für weitere 10.492 Anlagen mit fast 700 Megawatt Leistung seien laut Netz Oberösterreich GmbH Einspeisekapazitäten reserviert und zugesagt. „Die PV-Leistungen, die unsere Kunden jetzt nutzen können, sind nur durch ein effizientes und leistungsfähiges Stromnetz möglich. Wir investieren bis 2035 rund zwei Milliarden Euro, um den Netzausbau voranzutreiben und die Basis für eine saubere Energiezukunft zu legen“, ergänzt dazu Manfred Hofer, Geschäftsführer der Netz Oberösterreich GmbH.


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