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Einstimmiger Beschluss: Über Gesundheitshotline 1450 künftig auch zu Arztterminen

Tips LogoKarin Seyringer, 17.01.2025 12:20

OÖ. Im Oö. Landtagsausschuss für Gesundheit wurde einstimmig beschlossen, die Gesundheitshotline 1450 zu erweitern. Über die Nummer sollen künftig auch Arzttermine vereinbart werden können.

 (Foto: PhotoStar/stock.adobe.com)
(Foto: PhotoStar/stock.adobe.com)

Um Ressourcen bestmöglich zu nutzten forderte die SPÖ in ihrem Antrag dazu, das Termine künftig zentral über die Gesundheitshotline 1450 vereinbart werden können. Auch das angekündigte Gesundheitsportal der Oö. Spitäler solle miteinbezogen werden.

„Patienten erfahren dadurch rasch und unkompliziert, wann und wo der nächste Termin in Wohnortnähe verfügbar ist und kommen schnellstmöglich zur benötigten Behandlung. Außerdem werden verfügbare Kapazitäten im niedergelassenen Bereich bestmöglich genutzt, was wiederum zur Entlastung der Spitäler führt“, ist SPÖ-Gesundheitssprecher Peter Binder überzeugt.

Die zuständige Gesundheitsreferentin, LH-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP) sei nun gefordert, mit dem Gesundheitsministerium sowie der Ärztekammer an der raschen Umsetzung zu arbeiten, so Binder.

ÖVP: Forderung bereits in Umsetzung

ÖVP-Klubobfrau Margit Angerlehner hält in diesem Zusammenhang in einer Aussendung fest, dass die von der SPÖ geforderte und einstimmig beschlossene Erweiterung von 1450 „längst in Umsetzung“ sei. „Selbstverständlich stimmen wir diesem Antrag zu. Zum einen, weil uns die kontinuierliche Weiterentwicklung der Hotline zu einem umfassenden Instrument der Patientenorientierung am Herzen liegt, vor allem aber, weil wir bereits seit längerem an der Umsetzung dieser Vorschläge arbeiten.“ So sei unter anderem der geforderte Terminservice bereits mit der Gesundheitskasse und dem Roten Kreuz in Abstimmung.

Auch FPÖ-Klubobmann Herwig Mahr unterstreicht: „Die Gesundheitshotline 1450 soll als erste Anlaufstelle für gesundheitliche Probleme nachhaltig in der Bevölkerung weiterhin verankert und dem oft zu raschen Besuch der Spitalsambulanz vorangestellt werden. Denn durch kompetente Beratung kommen die Patienten an die richtige Stelle zur raschen Behandlung, ohne das Kosten oder Verwaltungsaufwand auf Zwischenebenen entstehen. Das steigert die Effizienz enorm.“


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