LINZ/SIGHARTING. Ab Mittwoch steht ÖVP-Klubobmann August Wöginger wieder vor dem Landesgericht Linz, wegen dem Vorwurf des Amtsmissbrauchs.
Der Prozess rund um „Postenschacher“-Vorwurf geht in die Neuauflage, nachdem es zuerst zu einer Diversion kam, diese dann aber nach Entscheid des Oberlandesgerichts Linz gekippt wurde.
Wöginger wird Amtsmissbrauch vorgeworfen. Er soll 2017 beim damaligen Generalsekretär des Finanzministeriums, Thomas Schmid, für einen Parteifreund interveniert haben, sodass dieser Vorstand des Finanzamtes für Braunau, Ried und Schärding wurde. Mitangeklagt sind zwei Finanzbeamte.
14 Verhandlungstage
Der Prozess startet am Mittwoch, er ist auf 14 Verhandlungstage angesetzt. In Summe sind die Aussagen von 31 Zeugen geplant. Am 9. März soll Schmid aussagen. Ein Urteil wird für 21. April erwartet.
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