Anschlusslehre macht Forstfacharbeiterbrief in einem Jahr möglich
OÖ. Oberösterreichs Wälder fit für den Klimawandel zu machen, erfordert fundiertes Fachwissen und schnelles Handeln.

Ab dem Schuljahr 2025/2026 erweitert die Landwirtschaftliche Berufs- und Fachschule (LWBFS) Burgkirchen ihr Bildungsangebot, um genau diese Lücke zu schließen. Mit der neuen forstlichen Anschlusslehre haben Absolventen der landwirtschaftlichen Fachschule künftig die Chance, den Forstfacharbeiterbrief innerhalb von nur einem Jahr zu erwerben.
Stark praxisorientiert
„Unsere Wälder brauchen Fachkräfte, die klimafitte, strukturreiche Bestände entwickeln“, betont Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger. Die Ausbildung richtet sich an Inhaber eines landwirtschaftlichen Facharbeiterbriefs, die eine Heimlehre am elterlichen Betrieb (mindestens fünf Hektar Wald) oder eine Lehre in einem anerkannten Fremdbetrieb absolvieren. Der Lehrplan ist mit 28 Fachstunden pro Woche stark praxisorientiert und umfasst modernen Waldbau, Forstschutz sowie betriebliche Kompetenz.
Die nächste Generation Waldbauern
Der acht-wöchige Berufsschulblock startet im April 2026 in Burgkirchen. Im September folgt eine zweiwöchige Vorbereitungs- und Prüfungsphase an der Forstlichen Ausbildungsstätte Traunkirchen. Damit schafft das Land Oberösterreich ein solides Fundament für die nächste Generation von Waldbauern, um die regionale Wertschöpfung sowie die Schutz- und Nutzfunktion der heimischen Wälder langfristig zu sichern.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden