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OÖ. Die oberösterreichischen Reisebüros sehen den Flughafen Linz durch die österreichische Flugabgabe benachteiligt. Sie warnen vor negativen Folgen für Tourismus und Wirtschaft und fordern bessere Rahmenbedingungen für den Luftverkehr.

Werner Mader, Fachgruppenobmann der OÖ Reisebüros (Foto: Fotostudio, Glamour Portraits/Sabine Starmayr)

„Die Flugabgabe ist ein klarer Wettbewerbsnachteil für den österreichischen Luftverkehr. Airlines treffen ihre Standortentscheidungen nach wirtschaftlichen Kriterien“, sagt Werner Mader, Obmann der Reisebüros in der Wirtschaftskammer Oberösterreich. Attraktivere Rahmenbedingungen in anderen Ländern würden dazu führen, dass Flugkapazitäten dorthin verlagert werden.

Positiv bewertet wird die Absicherung der Flugverbindung zwischen Linz und Frankfurt durch das Land Oberösterreich. Diese Strecke sei für Geschäfts- und Urlaubsreisende sowie für die internationale Anbindung des Wirtschaftsstandortes von großer Bedeutung. Über das Drehkreuz Frankfurt seien zahlreiche Ziele weltweit erreichbar.

Stärkung notwendig

Die Reisebüros warnen jedoch davor, dass der Verlust weiterer Flugverbindungen weitreichende Folgen hätte. Betroffen wären nicht nur der Flughafen selbst, sondern auch Reisebüros, Hotels, Gastronomiebetriebe sowie weitere Dienstleister. Zudem würden Reisende verstärkt auf Flughäfen außerhalb Oberösterreichs ausweichen.

Die Branche fordert daher die Abschaffung der Flugabgabe, wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für Airlines und Reiseveranstalter, eine nachhaltige Stärkung der Regionalflughäfen sowie mehr Planungssicherheit und Investitionen in die internationale Erreichbarkeit Österreichs.


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