Partnerschaft zwischen OÖ und Schleswig-Holstein für digitale Zukunft
OÖ/LINZ. Oberösterreich und das deutsche Bundesland Schleswig-Holstein wollen ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und digitale Verwaltung vertiefen. Dazu unterzeichneten Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) und Schleswig-Holsteins Staatskanzleichef Dirk Schrödter (CDU) ein Memorandum of Understanding.

Eine hochrangige Delegation aus Schleswig-Holstein war zu einem Arbeitsbesuch in Linz zu Gast, um sich über laufende Digitalisierungsprojekte der Landesverwaltung zu informieren.
Oberösterreich und Schleswig-Holstein wollen künftig enger bei Digitalisierung, digitaler Verwaltung, Innovation und Künstlicher Intelligenz zusammenarbeiten. „Digitalisierung kennt keine Landesgrenzen. Oberösterreich und Schleswig-Holstein verbindet der Anspruch, technologische Innovationen rasch in den Alltag der Menschen, in die Verwaltung und in die Wirtschaft zu bringen. Mit diesem Memorandum schaffen wir die Grundlage für einen noch intensiveren Austausch von Know-how, Ideen und erfolgreichen Lösungen“, so Landeshauptmann Stelzer.
Ähnliche Ambitionen
Beide Regionen verfolgen nach eigenen Angaben ähnliche Strategien und setzen auf die Zusammenarbeit von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft.
„In geopolitisch herausfordernden Zeiten ist es wichtiger denn je, europaweit über Landesgrenzen hinweg in den vertrauensvollen Dialog zu gehen, voneinander zu lernen und zu profitieren. Oberösterreich ist starker Innovations- und Wirtschaftspartner und wie Schleswig-Holstein Vorreiter der digitalen Transformation. Beide Regionen haben das gleiche Verständnis, dass eine konsequente Digitalisierung zentraler Faktor für Wettbewerbsfähigkeit, eine moderne, bürgerorientierte Verwaltung und staatliche Handlungsfähigkeit ist“, sagt Dirk Schrödter.
Fokus auf digitale Souveränität und KI
Das Abkommen soll die Basis für gemeinsame Projekte in Bereichen wie digitale Souveränität, Cybersicherheit, digitale Resilienz, Verwaltungsmodernisierung sowie Künstliche Intelligenz schaffen.
„Die Zusammenarbeit mit Schleswig-Holstein eröffnet neue Chancen für gemeinsame Projekte und den Austausch von Best-Practice-Beispielen zum Nutzen beider Regionen“, so Stelzer.


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