20. Rote Nacht in Linz rückte Bedeutung der Demokratie im Mittelpunkt
OÖ/LINZ. Rund 400 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Medien kamen zur 20. Roten Nacht des BSA Oberösterreich in den Jägermayrhof nach Linz. Unter dem Motto „Demokratie 4.0“ stand der Austausch über gesellschaftlichen Zusammenhalt, politische Verantwortung und demokratische Teilhabe im Mittelpunkt.

Unter den Gästen der Jubiläums-Roten Nacht, organisiert vom Bund Sozialdemokratischer Akademiker, Intellektueller und Künstler Oberösterreich (BSA OÖ) fanden sich unter anderem Vizekanzler und SPÖ-Bundesparteivorsitzender Andreas Babler, Landesrat und SPÖ OÖ-Landesparteivorsitzender Martin Winkler, der Dritte Präsident des Oö. Landtags Peter Binder, die Landtagsabgeordneten Renate Heitz und Doris Margreiter, der Linzer Bürgermeister Dietmar Prammer sowie die Linzer Vizebürgermeisterinnen Karin Leitner und Merima Zukan, SPÖ OÖ-Landes Landesgeschäftsführerin Nicole Trudenberger, Arbeiterkammer-OÖ-Präsident Andreas Stangl, AK OÖ-Direktorin Andrea Heimberger, die Präsidentin des Pensionistenverbandes Österreich Birgit Gerstorfer sowie Andreas Mailath-Pokorny, Präsident des BSA Österreich.
Grußworte per Videobotschaft kamen von Bundesministerin und SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Eva-Maria Holzleitner.
Treffpunkt für Austausch
BSA-Landesvorsitzender Stefan Etzelstorfer freute sich über den Austausch. „Die Rote Nacht ist seit zwei Jahrzehnten das größte Sommerfest der Sozialdemokratie in Oberösterreich. Als Netzwerk der Menschen schaffen wir damit jedes Jahr einen Ort der Begegnung und des offenen Dialogs. Demokratie lebt vom Austausch, vom Zuhören und vom respektvollen Miteinander. Als BSA bringen wir Menschen zusammen, das ist gerade in Zeiten zunehmender Polarisierung wichtiger denn je.“
„Starke Demokratie entsteht nicht von selbst“
Auch SPÖ-Landesparteivorsitzender Martin Winkler hob die Bedeutung hervor. „Eine starke Demokratie entsteht nicht von selbst. Sie braucht Menschen, die Verantwortung übernehmen, Brücken bauen und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft stärken. Die Rote Nacht zeigt seit 20 Jahren, wie wertvoll persönlicher Austausch und ein respektvoller Dialog für unser demokratisches Miteinander sind.“
Etzelstorfer und Winkler verwiesen zudem auf aktuelle Herausforderungen für demokratische Gesellschaften. Populismus, Desinformation und zunehmende Polarisierung würden demokratische Werte unter Druck setzen. „Gerade jetzt braucht es den Mut, Haltung zu zeigen und unsere demokratischen Werte entschlossen zu verteidigen. Wer unsere Gesellschaft spalten will, trifft auf unseren gemeinsamen Einsatz für Zusammenhalt, Freiheit und eine starke Demokratie.“
Live-Musik und mehr
Neben den politischen Reden bot die Veranstaltung ein Rahmenprogramm mit Live-Musik sowie den traditionellen „Walk of Art“, bei dem Kunstschaffende des BSA ihre Werke präsentierten. Durch den Abend führte Anna Portenkirchner, Landesgeschäftsführerin der SPÖ Oberösterreich Frauen.


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