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Regionalmanagement OÖ unterstützt Gemeinden auf dem Weg zur "Sorgenden Gemeinschaft"

Tips LogoKarin Seyringer, 09.07.2026 14:50

OÖ/LINZ. Das Land OÖ lädt Gemeinden ein, sich als „Sorgende Gemeinschaft“ zu bewerben. Ziel ist es, lokale Netzwerke aus Gemeinden, Pfarren, Ehrenamt, Vereinen und professionellen Diensten aufzubauen bzw. weiterzuentwickeln, damit ältere Menschen möglichst lange selbstbestimmt in ihrer vertrauten Umgebung leben können. Das Regionalmanagement OÖ  begleitet im Auftrag des Landes die teilnehmenden Gemeinden bei der Umsetzung. 

 (Foto: Jenny Sturm/stock.adobe.com)
(Foto: Jenny Sturm/stock.adobe.com)

„Wir wollen, dass ältere Menschen möglichst lange selbstbestimmt in ihrer vertrauten Umgebung leben können. Dafür braucht es ein gutes Zusammenspiel zwischen ehrenamtlicher Begleitung und professionellen Angeboten. Mit den 'Sorgenden Gemeinschaften' schaffen wir genau diesen Rahmen. Ich lade daher alle interessierten Gemeinden ein, diesen Weg gemeinsam mit uns zu gehen und sich als 'Sorgende Gemeinschaft' zu bewerben. Gemeinsam stärken wir den Zusammenhalt vor Ort, schaffen Lebensqualität bis ins hohe Alter und entlasten die Familien,“ so Sozial-Landesrat Christian Dörfel (ÖVP). 

„Sorgende Gemeinschaften“ setzen auf ein enges Zusammenspiel von professionellen Dienstleistungen, familiärer Unterstützung, organisiertem Ehrenamt und persönlichem Engagement. Sie schaffen lokale Netzwerke, die bestehende Angebote koordinieren, Menschen miteinander verbinden und soziale Teilhabe fördern. Ein „Kümmerer“ vor Ort sorgt dafür, dass Angebote vernetzt und bedarfsgerecht weiterentwickelt werden.

Auch lesen: Herausforderung Pflege der Zukunft: Oberösterreich setzt auch auf „Sorgende Gemeinschaften“

Starthilfe durch das Regionalmanagement OÖ

Die Begleitung zum Start einer „Sorgenden Gemeinschaft“ erfolgt über das Regionalmanagement OÖ. Berücksichtigt werden dabei die regionalen Unterschiede, um passgenaue Lösungen zu ermöglichen. Die Bezeichnung der jeweiligen „sorgenden Gemeinschaft“ kann von den Gemeinden frei gewählt werden und an die regionalen Besonderheiten sowie bestehenden Strukturen angepasst werden.

Ziel für 2026 sind 30 Initiativen in ländlichen Regionen.

Kontaktpersonen des Regionalmanagements OÖ:

  • Ansprechperson für die Regionen Vöcklabruck-Gmunden, Linz/Linz-Land, Steyr-Kirchdorf: Irene Schuster (E-Mail: irene.schuster@rmooe.at / Tel.: 0664 84 81 230)
  • Ansprechperson für die Regionen Innviertel-Hausruck, Wels-Eferding, Mühlviertel: Daniela Wimmer (E-Mail: daniela.wimmer@rmooe.at / Tel.: 0664 96 93 520)

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