Oberösterreich mit zweitniedrigster Pro-Kopf-Verschuldung
OÖ/LINZ. Oberösterreich gehört bei der Pro-Kopf-Verschuldung zu den Bundesländern mit den niedrigsten Werten. Laut aktuellen Zahlen der Statistik Austria liegt nur Tirol knapp vor Oberösterreich.

Laut Auswertung der Statistik Austria zur Schuldenlast von Ländern und Gemeinden kommt das Bundesland Oberösterreich auf eine Verschuldung von 3.336 Euro pro Einwohner und liegt damit österreichweit an zweiter Stelle. Tirol kommt auf 3.285 Euro pro Kopf.
Deutlich höher sind die Werte in der Steiermark mit 8.611 Euro, in Kärnten mit 8.201 Euro und im Burgenland mit 7.783 Euro.
Die Zahlen der Statistik Austria beziehen sich auf den Stand vom 31. März 2026. Berücksichtigt werden die Schulden von Land und Gemeinden sowie Landeskammern und außerbudgetäre Einheiten.
Stelzer: „Vernünftiger Umgang mit Steuergeld“
Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) sieht darin das Ergebnis einer langfristigen Finanzpolitik. „Wer rechtzeitig auf solide Finanzen achtet, muss später nicht mit Sparprogrammen gegensteuern. Statt zusätzliche Schulden und Zinsen zu finanzieren, können wir in Arbeitsplätze, Infrastruktur, Bildung, Gesundheit und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standortes investieren.“
Oberösterreich sei zudem das einzige Bundesland, das die Maastricht-Kriterien einhält. „Das war und ist keine Frage von Glück, sondern weil wir ein starker Standort sind und immer vernünftig mit dem Steuergeld der Landsleute umgehen.“
Oberösterreich führte 2018 als erstes Bundesland eine gesetzliche Schuldenbremse ein. In den vergangenen Krisenjahren wurde diese zu einem Schuldendeckel weiterentwickelt.








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