Laut IMAS-Studie sieht OÖ-Industrie Kostendruck als größte Hürde
LINZ/OÖ.Kostendruck und Rohstoffpreise werden in der IMAS-Studie spontan am häufigsten als Herausforderung für den Industriestandort Oberösterreich bis 2030 genannt. Auch die Bürokratie sowie der Bedarf an Fachkräften machen der Industrie zu schaffen.

Die Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Oberösterreich (WKOÖ) führt jedes Jahr eine Meinungsumfrage unter ihren Mitgliedsbetrieben durch. Diese zeichnet ein Bild, wie es Oberösterreichs Industrie geht, was sie bewegt und was sie benötigt, um erfolgreich zu sein. Nun liegt die jüngste Studie vor. „Die Diagnose ist ernüchternd. Oberösterreichs Industrie befindet sich weiterhin in einer sehr schwierigen Phase. Globale politische und technologische Entwicklungen stellen das Rückgrat der oberösterreichischen Wirtschaft auf die Probe“, warnt Spartenobmann Erich Frommwald. Rund zwei Fünftel der Unternehmer in den oberösterreichischen Industriebetrieben blicken eher mit Zuversicht auf die kommenden zwölf Monate (43 Prozent), rund ein weiteres Drittel mit Skepsis und rund ein weiteres Viertel mit Sorge. Blicken die Unternehmer auf die kommenden zwei bis fünf Jahre, so werden sie deutlich skeptischer. „Knapp ein Viertel ist sich sicher, dass sich der Wirtschaftsstandort Oberösterreich in den letzten drei bis vier Jahren in die richtige Richtung entwickelt hat, zwei Drittel sind allerdings gegenteiliger Meinung“, streicht Paul Eiselsberg, Verfasser der Studie von IMAS International, ein wichtiges Studienergebnis hervor.
Forschungsprämie stärkt
Positiv erwähnt Spartenobmann Frommwald die Forschungsprämie. Sie sei eines der wichtigsten Instrumente zur Stärkung von Forschung und experimenteller Entwicklung in Österreich. Wettbewerbsfähige Energiepreise und einen ausgewogenen Ausbau erneuerbarer Energien – Stichwort Windkraft – sowie weniger Berichtspflichten fordert Frommwald von der Politik.








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