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OTTENSCHLAG. Die Topothek Ottenschlag wurde mit einer Veranstaltung in der Aula der Neuen Mittelschule eröffnet. Bürgermeisterin Christa Jager (ÖVP) konnte dazu zahlreiche Interessierte begrüßen. Sie dankte den „Administratoren“ Gernot Ruth, Odin Reitinger, Hannes Brenner und Dieter Holzer sowie der Amtsleiterin Jutta Sandler und Topothekarin Brigitte Wagner für die schon bisher geleistete Arbeit.

Bürgermeisterin Christa Jager (zweite von links vorne) bedankte sich bei den Administratoren für die geleistete Arbeit. Foto: Bernd Ruth

Über 600 Bilder, Filme, Urkunden, Dokumente und Tonaufzeichnungen wurden in den letzten Wochen digitalisiert und in die Topothek Ottenschlag gestellt. Elisabeth Loinig, die stellvertretende Leiterin des Landesarchivs Niederösterreich zeigte auf, dass die nunmehr 147 Topotheken in Niederösterreich ein wichtiger Bestandteil bei der Stärkung der regionalen Identität sind. Stephan März von der Bezirkshauptmannschaft Zwettl betonte, dass mit dieser Homepage wichtige Teile der Geschichte der Gemeinde aufgezeigt und erhalten werden können. Alexander Schatek, der Initiator dieses Mediums, sieht in der Topothek eine Plattform, auf der unter der hauptsächlich ehrenamtlichen Mitarbeit der Bevölkerung das lokale Material und Wissen, das sich mehrheitlich in privaten Händen befindet, gesichert, erschlossen und online sichtbar gemacht wird. Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgte die „Mohnhappimusi“. Zum Abschluss nahm Bürgermeisterin Christa Jager die offizielle Eröffnung vor. Der Zugang zur Topothek Ottenschlag ist am einfachsten über die Homepage www.ottenschlag.com möglich.

Für Generation aufbewahren

Wer Fotos und Dokumente und dergleichen zu Hause hat, die auf die Topothek gestellt werden und damit für Generationen erhalten bleiben sollen, kann diese auf die Gemeinde bringen. Dort werden sie digitalisiert und man kann das Original sofort wieder mitnehmen.


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