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BEZIRK ROHRBACH/OTTENSHEIM. Für Pendler steht ein Stausommer bevor: Wegen Bauarbeiten an der Brücke Ottensheim muss die Rohrbacher Bundesstraße B 127 sechs Wochen gesperrt werden. Der Autoverkehr wird umgeleitet, Mühlkreisbahn und Busse hingegen sind von der Sperre kaum betroffen. Die Grünen sehen dies als Chance, um beim Öffi-Ausbau aufs Gas zu steigen.

Damit Pendler während der Bauarbeiten in Ottensheim nicht noch länger im Stau stehen, schlagen die Grünen mehr Züge und Busse vor. Foto: Weihbold

Konkret wird ein Pilotprojekt zur Taktverdichtung während der Bauarbeiten gefordert. Diese höhere Taktfrequenz der Mühlkreisbahn sowie der Busse von und Richtung Mühlviertel würde gleich auf mehreren Ebenen Verbesserungen bringen, ist Klaus Grininger, Mobilitäts- und Bezirkssprecher der Grünen Linz, überzeugt: „Neben der Verkehrsentlastung würden auch die Bewohner der umliegenden Wohngebiete profitieren, durch die der Autoverkehr während der Sperre umgeleitet werden muss.“

Park & Ride-Flächen anlegen

Um den Pendlern den Umstieg möglichst einfach zu machen, sollen zusätzlich zur Taktverdichtung auch temporäre Park & Ride-Flächen entlang der B127 entstehen. „Dieses Pilotprojekt wäre ein guter Testlauf für künftige Straßenbaustellen, die etwa durch den Bau der Linzer Stadtautobahn auf uns zukommen“, ergänzt Severin Mayr, Verkehrssprecher der Grünen OÖ.

Taktfrequenz bei Bussen in Richtung Innenstadt ausbaufähig 

Die Forderung nach einem Pilotprojekt entlang der B127 ist aber nur ein Teil der Gemeinderatsresolution der Grünen Linz für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs: In den Randgebieten der Stadt sei die Taktfrequenz der Busse des Oberösterreichischen Verkehrsverbundes (OÖVV) speziell an Tagesrandzeiten zu gering, auch auf den Zubringerstrecken aus den Umlandgemeinden wäre es notwendig, den Takt zu erhöhen und dadurch den Pendlern ein besseres öffentliches Verkehrsangebot zu machen.


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