Update zu Brandermittlungen (7. Dezember): Mehr als 200 Feuerwehrmänner kämpften in Greiner Tischlereibetrieb gegen die Flammen

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Markus Hochgatterer Markus Hochgatterer, Tips Redaktion, 07.12.2021 16:15 Uhr

GREIN. Nach Durchführung erforderlicher Aufräum- und Absicherungsarbeiten konnte die Brandstelle am Vormittag des 7. Dezember neuerlich von zwei Brandsachverständigen der Brandverhütungsstelle OÖ im Beisein der Ermittlungsbeamten vom LKA OÖ untersucht werden. Aufgrund des äußerst hohen Zerstörungsgrades gestaltete sich die Feststellung der Brandursache sehr schwierig. Allerdings konnte der Brandausbruchsbereich auf das Untergeschoß unterhalb der Sägehalle begrenzt werden.

Dort dürfte wahrscheinlich durch Reibungswärme im Bereich eines Keilriemenantriebes des Absauggebläses ein Glimmbrand entstanden sein, der schließlich zum Vollbrand des Produktionsbereiches geführt haben dürfte. Hinweise auf ein Fremdverschulden an der Brandentstehung fanden sich bisher nicht. Der Sachschaden dürfte mehrere Millionen Euro betragen. Die genaue Schadensaufnahme muss allerdings erst erfolgen.

Bericht vom 3.Dezember:

Gegen 23.30 Uhr wurde die freiwillige Feuerwehr am 2. Dezember zu einem Brandereignis bei der Ortseinfahrt von Grein alarmiert. Aufgrund des starken Feuerscheins wurde bereits während der Anfahrt Alarmstufe 3 ausgelöst und somit 16 Feuerwehren aus Ober- und Niederösterreich nachalarmiert.„Ein umfassender Löschangriff mit mehreren Atemschutztrupps im Innenbereich und mit Hubsteigern von oben war notwendig. Ausreichend Löschwasser konnte direkt aus der Donau mit mehreren Zubringleitungen über die B3 gefördert werden. Einige Nebengebäude und der Bürotrakt konnten erfolgreich vor den Flammen geschützt werden. Die angrenzende Strecke der Donauufer-Bahn musste ebenso wie auch die Bundesstraße B3 für die Dauer des Einsatzes gesperrt werden. Eine Drohne unterstützte die Einsatzleitung bei der Lageerkundung mithilfe von Wärmebildern von oben. Somit konnten die Trupps am Boden den Brand eindämmen. Mit einem Radlader wurde Brandgut aus dem Weg geschafft um an alle Glutnester zu gelangen. Der Einsatz wird noch längere Zeit andauern. 16 Feuerwehren aus Ober- und Niederösterreich mit über 220 Einsatzkräften stehen gegen 2 Uhr Früh noch im Löscheinsatz. Beim Einsatz wurden keine Personen verletzt“, informiert Viktor Vorgelsang, vom Bezirksfeuerwehr-Kommando Perg in den Morgenstunden.  

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