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SCHWERTBERG. Zu einem gefährlichen Brand kam es in der Nacht auf Montag in einem Mehrparteienhaus in der Schwertbergberger Aisttalstraße.

Brand Mehrparteienhaus in der Aisttalstraße (Foto: Brandstätter/fotokerschi.at)
  1 / 3   Brand Mehrparteienhaus in der Aisttalstraße (Foto: Brandstätter/fotokerschi.at)

Kurz vor 2 Uhr ging der Notruf in der Landeswarnzentrale in Linz ein. In einer Küche in einem Mehrparteienhaus war ein Brand ausgebrochen, noch eine Person befand sich noch in der betroffenen Wohnung. Als die vier Feuerwehren kurze Zeit später eintrafen, drang bereits Rauch aus mehren Fenstern. Eine Bewohnerin schilderte dem Einsatzleiter, dass sich noch eine gehunfähige Person in der stark verrauchten Wohnung im Bett liegend befindet. Sofort wurde ein erster Atemschutztrupp zur Menschenrettung über die Haustüre in das Objekt geschickt. Gleichzeitig schaffte sich ein weiterer Atemschutztrupp über eine Leiter Zutritt zur Wohnung. Dort konnte die gehunfähige Person rasch gefunden und mittels Rettungstuch aus der Wohnung gebracht werden. Danach konnte der Brand rasch abgelöscht werden.

Sechs Atemschutztrupps im Einsatz

Die Person wurde dem Roten Kreuz und dem Notarzt übergeben und nach der Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht. Anschließend galt es, mit weiteren Atemschutztrupps die Bewohner, die bereits an den Fenstern standen, aber auch teilweise noch schliefen aus den verrauchten Wohnungen zu retten. Insgesamt mussten sechs Atemschutztrupps eingesetzt werden. Die Brandwohnung und weitere Wohnungen wurden durch den Brand bzw. durch die starke Rauchentwicklung so stark beschädigt, dass sie zur Zeit unbewohnbar sind. Seitens des Vermieters wurde ein Ersatzquartier bereitgestellt bzw. kamen die Anwohner bei Verwandten unter. Neben den vier Feuerwehren standen auch das Rote Kreuz samt Notarzt und die Polizei im Einsatz. Der Brand könnte laut ersten Erkenntnissen durch eine elektrische Gehhilfe ausgelöst worden sein. Die genaue Brandursache ist noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Insgesamt mussten von den Einsatzkräften mehr als 15 Personen aus dem Gebäude gerettet und versorgt werden. Kurz vor 6 Uhr waren die Arbeiten an der Einsatzstelle abgeschlossen.


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