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BEZIRK PERG. Das Rote Kreuz im Bezirk Perg lässt dieser Tage das Jahr 2022 Revue passieren und kann dabei auf einige besondere Ereignisse und beeindruckende Zahlen zurückblicken.

Rotes Kreuz im Bezirk zieht Bilanz. (Foto: OÖRK/BST Perg)
Rotes Kreuz im Bezirk zieht Bilanz. (Foto: OÖRK/BST Perg)

„Dank unserer so engagierten Mitarbeiter konnten wir auch in diesem Jahr wieder vielen Menschen im Bezirk Perg in Notlagen mit unseren verschiedenen Angeboten zur Seite stehen. Trotz eigener Sorgen, Nöte und Ängste ist es für die Rotkreuzler auch in solch herausfordernden Zeiten eine Selbstverständlichkeit, jenen Menschen zu helfen, denen es noch schlechter geht“, bedanken sich Bezirksstellenleiter Werner Kreisl und Bezirksgeschäftsleiter Christian Geirhofer bei der gesamten Rotkreuz-Mannschaft. Die Zahlen, die hinter den Leistungen stehen, sprechen umso mehr eine klare Sprache: Mehr als 33.000 Patienten wurden im Rettungs-, Notarzt- und Krankentransportdienst des Roten Kreuzes versorgt.

139.000 Mahlzeiten mit „Essen auf Rädern“geliefert

Die Einsatzfahrzeuge legten 2022 knapp 1,5 Millionen Kilometer zurück. Nach coronabedingten Absagen in den beiden Jahren zuvor besuchten fast 2.300 Teilnehmer einen Erste-Hilfe-Kurs. Die Mitarbeiter von „Essen auf Rädern“ lieferten knapp 139.000 warme Mahlzeiten aus.

Die Sozialberatungsstellen des Roten Kreuzes im Bezirk Perg kümmerten sich um die Anliegen von 2.200 Klienten. Im Rahmen des Nothilfequartiers setzten sich die Rotkreuz-Mitarbeiter rund 2.500 Stunden für die Geflüchteten aus der Ukraine ein.

222 Jugendliche engagieren sich in den Jugendrotkreuzgruppen im Bezirk Perg.

Über die Rotkreuz-Bildungsinitiative werden mehr als 70 Grundschüler von unseren Alpha-Lesecoaches betreut.

Obwohl eine Teilnehmerin leider nicht starten konnte und kurzfristiger Ersatz einspringen musste, ist es dem Team der Ortsstelle Perg gelungen, beim Erste-Hilfe-Landesbewerb Ende Juni den dritten Platz zu erzielen.

Notquartier für Geflüchteteaus der Ukraine

In der Bezirkssporthalle Perg wurde vom Roten Kreuz Mitte März ein Notquartier für Geflüchtete aus der Ukraine eingerichtet. Dieses diente den Menschen auf der Flucht zum Erholen und Krafttanken bis zu ihrer Weiterreise oder Zuteilung zu einem Unterbringungsquartier. Die freiwilligen Mitarbeiter des Roten Kreuzes haben einmal mehr bewiesen, dass sie auf derartige Szenarien vorbereitet sind und in kurzer Zeit effektive Hilfe angeboten werden kann.


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