Mörderische Aussichten für PERGliest 2016: April wird zum Krimimonat
PERG. International bekannte Autoren und regionale Größen machen Perg auch 2016 zum literarischen Treffpunkt. Los geht es im April, der heuer zum Krimimonat erklärt wird.

Andreas Gruber, Krimiautor und Plot-Tüftler, eröffnet diesen Krimischwerpunkt am Freitag, 1. April. Gruber erlebt aktuell einen unglaublichen Hype um seine kunstvoll gebauten, spannungsgeladenen Thriller, die eine immer größer werdende Fangemeinde erreichen. Mit dem „Pulaski“-Thriller „Racheherbst“ stellt er den im September 2015 erschienenen zweiten Teil dieser Serie vor. Wann immer es terminlich möglich ist, trifft man in Perg auch den Bürgermeister bei den Lesungen. „Das Besondere an diesen Veranstaltungen ist ja, die Arbeitsweise der Schriftsteller kennen zu lernen“, sagt Froschauer, „wo recherchieren sie, wie strukturieren sie ihre Texte und wie entstehen Figuren und Räume.“ Das ermöglicht interessierten Besuchern besonders im Krimimonat April eine spannende Abwechslung. Denn am Mittwoch, 13. April, ist der Wiener Schriftsteller Andreas P. Pittler zu Gast. Während Gruber seine Romane in der Jetztzeit ansiedelt, bringt Pittler historische Komponenten ein. In Perg präsentiert er den Roman „Goodbye“.
Kriminacht am 22. April
„Vier Autoren und noch mehr Morde“ – das ist das Motto am 22. April, dem Vorabend zum Welttag des Buches. Herbert Dutzler ist wohl der überregional prominenteste Name unter den vier Lesenden dieses Abends. Vor ihm präsentiert Thomas Buchner seinen ersten Kriminalroman, der im März im Haymon-Verlag erscheinen wird. Weltbekannt im Bezirk Perg ist Ernst R. Schöggl, der Krimi-Kurzgeschichten vorstellt. Ebenfalls aus dem Bezirk – aus Ried – stammt Eva Reichl, die aus ihrem Linz-Krimi „Teufelspoker“ liest.
Regionale Autoren und Perger Vereine
Ein weiterer Höhepunkt wird eine Lesung mit ausschließlich Autoren der Region am 21. September sein. Natürlich darf man sich noch auf viele weitere spannende Abende im KUZ und an anderen Schauplätzen freuen. „Es ist uns im Arbeitskreis PERGliest ein wichtiges Anliegen, regionalen Autoren eine Plattform zu bieten, damit diese ihre Texte an die Öffentlichkeit bringen können“, beschreibt Sandra Kranzl eines der Ziele der Initiative. „Diese Lesungen finden nach anfänglicher Skepsis mittlerweile größeren Zuspruch, weil diese Abende dank der vielen unterschiedlichen Kurzgeschichten sehr kurzweilig sind.“
Im Mai und Juni gestalten nacheinander der Literaturkreis PromOtheus (“Mit der Kraft des Einhorns“; 11. Mai; Kultur-Zeughaus), der Verein Steinbrecherhaus gemeinsam mit dem Heimat- und Museumsverein (“Bierlesung“, 25. Mai; Steinbrecherhaus) und der Stelzhamerbund (“WortVorSpü“, 7. Juni; Wirt in Pasching) Leseabende.
Am 7. September präsentiert sich die Schreibwerkstatt Perg rund um Gerhard „Bütz“ Pilz mit „Stadtverführung – ein Perger Rundgang“. Am 21. September folgt eine Gemeinschaftslesung regionaler Autorinnen und Autoren, darunter Josef Maria Hader (Naarn), Otto Tremetzberger (Linz) und Brigitta Huemer (Gmunden). Am 5. Oktober steht dann wieder der dicht&Dichter-Poetenwettbewerb am Programm.
Judith W. Taschler mit „Bleiben“
Highlight im Herbst ist der Besuch von Judith W. Taschler, gebürtige Linzerin, die in Putzleinsdorf aufwuchs. Ihr Debütroman „Sommer wie Winter“ erschien im Februar 2011. Im Februar 2013 folgte der Roman „Die Deutschlehrerin“. Für den erhielt die Autorin im Mai 2014 den Friedrich-Glauser-Preis. Der Erzählband „Apanies Perlen“ erschien im Februar 2014, im August desselben Jahres folgte der „Roman ohne U“. Im heurigen September veröffentlicht Taschler bei Droemer ihr fünftes Buch, den Roman „Bleiben“ – den wird sie am 14. Oktober auch in der Stadtbibliothek Perg vorstellen.
Weitere Infos: www.pergliest.at


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden