Doku "Endphase" mit Regisseur-Gespräch im Stadtkino Grein
GREIN. Mit dem Dokumentarfilm „Endphase“ gibt Hans Hochstöger sein Filmdebüt. Zur Premiere am 13. Jänner um 19 Uhr wird der Regisseur im Stadtkino Grein anwesend sein.

Endphase erzählt die Geschichte eines der letzten Massaker des zweiten Weltkriegs. In der Nacht vom 2. Mai 1945, weniger als eine Woche vor Ende des Krieges, wurden 228 jüdische Zwangsarbeiter aus Ungarn in der Gemeinde Hofamt Priel von bis heute unbekannten Tätern ermordet. Es kam nie zu einem Prozess. Vor Ort erinnert nur ein kleiner Stein an die Tat.
Endphase ist eine Reise in die Vergangenheit der benachbarten Gemeinden Persenbeug und Hofamt Priel, in denen die Brüder Hans und Tobias Hochstöger aufwuchsen. Auf der Suche nach einer Erklärung für das Geschehen suchen sie nach den letzten Augenzeugen und finden Angehörige der Opfer in Ungarn und den letzten Überlebenden in Israel. Alle – Überlebende, Angehörige der Opfer und Zeitzeugen – haben 75 Jahre lang über die Ereignisse geschwiegen.


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