Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

RIED IN DER RIEDMARK/BAD KREUZEN. Krimiautorin Eva Reichl hat den fünften Fall ihrer Mühlviertel-Krimiserie veröffentlicht. Ihren launigen Chefinspektor Oskar Stern verschlägt es darin erstmals in den Bezirk Perg: nach Bad Kreuzen und in die Wolfschlucht.

Krimiautorin Eva Reichlmit ihrem "Mühlviertler Gift" (Foto: Primeßnig)
Krimiautorin Eva Reichlmit ihrem "Mühlviertler Gift" (Foto: Primeßnig)

„Das war mir gar nicht bewusst, aber es stimmt, bisher haben sich die Geschichten eher im Bezirk Freistadt abgespielt“, gibt Eva Reichl zu. Doch nun lässt die Riederin das mörderische Geschehen auch im Bezirk Perg zu. In ihrem aktuellen fünften Fall wird der Manager Roland Petrovsky tot auf der Parkbank vor der Kirche in Bad Kreuzen aufgefunden. Die Obduktion ergibt, dass das Opfer mit dem Blauen Eisenhut vergiftet wurde. Kurz darauf haben Chefinspektor Oskar Stern und Mara Grünbrecht mehrere Verdächtige, allen voran die als Kräuterhexe bekannte Katharina Wunderfall, die sich mit Pflanzengiften bestens auskennt. „Ich kenne eine Autorin, die sich auch mit Kräutern und Naturgiften gut auskennt. Irgendwann hab ich mir gedacht, so sollte bei mir auch mal getötet werden“, so Reichl. „Es dürfen ja nicht immer dieselben Geschichten sein.“

Zweiter Thriller erscheint Anfang 2023

Neu ist, dass sich ihr Chefinspektor in „Mühlviertler Gift“ auch in eine der Verdächtigen verschaut. „Es gibt sehr viele Verdächtige, aber Oskar Stern gerät dann schon in einen ordentlichen Gewissenskonflikt“, lacht die Autorin. Insgesamt zehn Krimis hat die Vielschreiberin schon veröffentlicht. Dazu kam heuer ihr erster Thriller „Todesdorf“, diesem sollen auch noch zwei weitere folgen, der nächste Teil der Trilogie wird Anfang nächsten Jahres unter dem Titel „Rachedorf“ herauskommen.

Der sechste Mühlviertel-Krimi ist auch schon in Arbeit und wird in der Bezirkshauptstadt Perg spielen. Dafür hat sich Reichl bei ihren Recherchen auch in den bekannten Erdstall begeben, man darf gespannt sein, ob dort auch ein Tatort sein wird. „Die meisten Schauplätze habe ich irgendwann beim Wandern entdeckt, die Orte sind echt, beim Thriller ist das ganz anders, das sind doch noch düsterere Geschichten, da möchte ich nicht, dass sich ein Ort unwohl fühlt“, erklärt Reichl.

Fest steht, Reichls Leser freuen sich schon auf den nächsten Stern-Krimi. „Solange die Leute meine Geschichten gerne lesen, werde ich auch weiter dran bleiben, dann macht mir das auch Spaß.“

Buchpräsentationin den Holzwelten

Die Präsentation ihres neuen Buches findet übrigens in Pabneukirchen im Rahmen des Kultursommers statt. Am Samstag, 10. September, liest die Autorin in den Holzwelten aus „Mühlviertler Gift“. Am 19. Oktober ist sie dann bei der Linzer Kriminacht im Wissensturm zu Gast.

„Mühlviertler Gift“ von Eva Reichl
erschienen im Gmeiner Verlag
ISBN 978-3-8392-0288-3

Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden