Welturaufführung beim 63. Cäcilienkonzert der Stadtkapelle Perg
PERG. Mit einem fulminanten Cäcilienkonzert meldete sich die Stadtkapelle Perg am vergangenen Wochenende aus der Coronapause zurück.

Dem Publikum in der fast ausverkauften Turnhalle wurde am vergangenen Samstag ein wahrer Ohrenschmaus geboten. Im ersten Teil wurden die Besucher auf eine musikalische Reise um die Welt mitgenommen. Mit den sinfonischen Stücken „Red Rock Montain“ und „Cape Horn“ ging es nach Amerika. Emma Leonhartsberger entführte mit dem Orchester an die südlichste Spitze Südamerikas und zeigte als Kapitän ihr unglaubliches Können auf dem Horn.
Nach der Pause präsentierten die P&P Youngstars unter der Leitung von Janine Huber drei Stücke unter dem Motto „Hexen, Geister und Piraten“. Eine davon, „Romantica“ hat sie auch selbst komponiert. Die Aufführung war zugleich auch ein Abschiedsgeschenk an Huber, die den Taktstock des Jugendorchesters abgibt. Im zweiten Teil gab es auch traditionelle Klänge in Form eines Marsches und einer Polka (Rosamunde) zu hören, bevor mit einer Welturaufführung des von Simon Kugler bearbeiteten Videospiel-Musikstücks „The Legend of Zelda“ die Kapelle noch einmal richtig gefordert wurde. Kugler hat die Bearbeitung im Zuge seiner Ausbildung zum Kapellmeister vorgenommen und als Fleißaufgabe ein Stück mit 380 statt vorgegebenen 16 Takten arrangiert. Zum Abschluss wurde mit „Happy“ noch einmal zum Ausdruck gebracht, wie glücklich die Musiker sind, endlich wieder live vor Publikum spielen zu dürfen. Bei der Zugabe dirigierte Thomas Asanger dann sogar das sichtlich begeisterte Publikum. Ein wahrhaft gelungener Abend, den die Besucher mit einem tosenden Applaus würdigten.
An diesem Abend wurden von Moderator Martin „Kneli“ Mörwald auch die Blasmusikverband geehrten Mitglieder noch einmal präsentiert, unter ihnen auch auch Josef Trauner, der inzwischen 70 Jahre der Stadtkapelle Perg angehört und damit ein echtes Urgestein ist.


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