Die 45 Feuerwehren aus dem Bezirk Perg stellen ihre Führungsteams neu auf
BEZIRK PERG. In ganz Oberösterreich werden 2018 wieder die Feuerwehrkommandos gewählt. Auch im Bezirk Perg gab es bereits erste Veränderungen – etwa bei der FF Klam, wo Nikolaus Eder die Nachfolge von Friedrich Wagner antrat.

Verantwortlich für die Durchführung der Wahlen ist der jeweilige Bürgermeister. Da es sich bei den Feuerwehren um Körperschaften Öffentlichen Rechts handelt, sind sowohl der Wahlzeitpunkt wie auch der Wahlablauf gesetzlich geregelt.
Neue Führungsteams stehen bis 30. April fest
Demnach müssen die Wahlen für die nächte Funktionsperiode von fünf Jahren im Zeitraum zwischen 1. Jänner und 30. April durchgeführt werden. Zu wählen sind neben den Kommandanten und seinem Stellvertreter auch der Kassier und der Schriftführer. Im Bezirk Perg laufen derzeit die Kommandowahlen in allen 45 Feuerwehren. Bezirks-Feuerwehrkommandant OBR Josef Lindner geht davon aus, dass es bei gut einem Drittel der Feuerwehren zu einem Wechsel bei der Funktion des Feuerwehrkommandanten kommen wird.
Verantwortungsvolle Aufgabe
Obwohl die Verantwortung für die Führungskräfte nicht geringer wird, sieht Lindner keinen Grund zur Sorge: „Das Konzentrieren auf die Kernaufgaben, Delegieren von Führungsaufgaben sowie die Absicherung der personellen Ressourcen durch die stärkere Schwerpunktsetzung bei den weiblichen Mitgliedern wird die zukünftige Arbeit prägen.“ Der Bezirks-Feuerwehrkommandant, der selbst drei Perioden lang an der Spitze der Naarner Feuerwehr tätig war, weiß worauf es ankommt: „Neben der fachlichen Qualifikation und dem entsprechenden Zeitaufwand muss der Kommandant vor allem das Führen und Motivieren der Mitglieder im Blut haben. Begeistern für das Feuerwehrwesen, ganz nach dem Motto ,Was du in anderen entzünden willst, muss in dir selber brennen´ zählt ebenfalls zu den Kernaufgaben.“ Riesensprünge bei den technischen Veränderungen, so wie in den letzten Jahrzehnten, werden die Feuerwehren in Zukunft nicht mehr fordern. „Die Herausforderungen für die nächsten Jahrzehnte liegen darin, den Standard zu halten, Ersatzbeschaffungen rechtzeitig umzusetzen und die volle Konzentration auf einen hohen Personal- und Ausbildungsstand zu legen“, so Lindner.


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