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BEZIRK PERG. Voller Motivation und Begeisterung für das Lernen sind wieder zahlreiche Schüler im Bezirk in das neue Schuljahr gestartet. Anlässlich dazu haben wir uns mit der Perger Pflichtschulinspektorin Notburga Astleitner unterhalten. 

Das neue Schuljahr hat wieder begonnen. Foto: Romrodphoto/ Shutterstock.com
Das neue Schuljahr hat wieder begonnen. Foto: Romrodphoto/ Shutterstock.com

Tips: Wie viele Pflichtschüler gibt es aktuell im Bezirk Perg?

Astleitner: In der Volkschule befinden sich derzeit 3136 Schüler. In der Neuen Mittelschule 2418 Schüler und im Polytechnsichen 226. 84 Schüler besuchen zurzeit eine Allgemeine Sonderschule. Insgesamt sind das 5.864 Schüler

Tips: Haben Sie Tipps wie Taferlklassler erfolgreich ins erste Schuljahr starten?

Astleitner: Auf alle Fälle sollt man das Kind positiv und wertschätzend auf das Neue – in dem Fall auf die Schule – vorbereiten. Nicht der „Ernst des Lebens“ beginnt, sondern es beginnt eine Zeit, in der man Erfahrungen machen, Freunde kennen lernen und auch viel lernen kann, was man bisher noch nicht kann. Kinder freuen sich auf die Schule und sind ganz stolz darauf, Schulanfänger zu sein. In den Ferien sagte ich zu einem Taferlklassler, als er mir mitteilte, er freue sich schon so auf den ersten Schultag: „Das ist schön, da kann man viel lernen: Lesen, Schreiben, Rechnen“ und er: „Das stimmt, ich freue mich schon, wenn ich lesen kann. Dann kann nämlich ich meiner Mama und der Oma etwas vorlesen, weil bis jetzt haben sie mir immer vorgelesen.“

Tips: Es gibt auch immer wieder Diskussionen über eine Verkürzung der Sommerferien. Wie stehen Sie dazu?

Astleitner: Ich bin für die Beibehaltung der Anzahl der unterrichtsfreien Tage, verschließe mich aber nicht der Diskussion, wie deren Verteilung aussehen soll. Es geht immer um die Kinder und deren Belastbarkeit. Unbedingt geändert gehört aus meiner Sicht die Regelung mit den sogenannten „schulautonomen“ Tagen. Hier wäre eine Vereinheitlichung sinnvoll und würde vielen Eltern helfen. 


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