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Thomas Asanger übergab bei der Stadtkapelle Perg den Taktstock an Claus Mayr-Zaininger

Markus Hochgatterer, 05.12.2018 07:35

PERG. Seinen Abschied als Kapellmeister der Stadtkapelle Perg hat Thomas Asanger mit einem hochwertigen und abwechslungsreichen Programm beim Cäcilienkonzert gefeiert.
 

Claus Mayr-Zaininger (l.) folgt Thomas Asanger als Kapellmeister nach. Foto: BGBTV
  1 / 3   Claus Mayr-Zaininger (l.) folgt Thomas Asanger als Kapellmeister nach. Foto: BGBTV

Die Musiker haben seine musikalischen Visionen nicht nur beim Programmhighlight „The Ascension“ von Robert W. Smith bravourös umgesetzt. Bei „Saxpack“ von Otto M. Schwarz glänzte Martin Mörwald nicht nur als Solist am Saxophon. Als einzigartiger Moderator ließ er vor seinem Soloauftritt in sehr amüsanter Form die Konzertbesucher wissen, wieso viele Menschen den „Kneli“ wesentlich besser kennen als den Martin Mörwald.

Debüt mit Marsch-Klassiker

Beim Florentinermarsch hat erstmals der künftige Kapellmeister Claus Mayr-Zaininger aus Weibern in Perg zum Taktstock gegriffen. Mit bereits 14-jähriger Erfahrung als Kapellmeister, einer exzellenten Ausbildung als Dirigent, Schlagwerker und Hornist bringt Claus Mayr-Zaininger beste Voraussetzungen mit, um bei der Stadtkapelle erfolgreich zu wirken. Bezirksobmann Erhard Meindl und Obmann Ernst Rammer würdigten die besonderen Leistungen von Thomas Asanger für die Stadtkapelle Perg. Der Weg von der Leistungsstufe C in die Leistungsstufe E trägt seine Handschrift. Die Goldmedaille bei der heurigen Konzertwertung in der Stufe E ist nur das äußere Zeichen seines großartigen Wirkens.

Karrikatur und umgetexteter Helene Fischer-Hit als Abschiedsgeschenk

Das kleine Dankeschön in Form einer Karikatur von Rupert Hörbst zeigte seine musikalische Vielfalt als Fagottist, Komponist und Dirigent sowie seine kleine Herzdame „Cecilia“ im Kinderwagen. In anfänglicher Schockstarre erlebte der scheidende Kapellmeister die für ihn überraschende Zugabe seiner Musiker. Genau ein für ihn musikalisches „No-Go“, das Lied „Atemlos“ von Helene Fischer, wurde als Dankeschön für ihn umgetextet und von den Sängerinnen Claudia Brandstetter und Gabi Herman mit der Stadtkapelle zum Besten gegeben. So hieß es unter anderem: „Dankeschön für diese Zeit, es war mit uns nicht immer leicht! Falls du uns trotzdem mal vermisst, du weißt was Freitagabend ist!“


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