Notre Dame: Mauthausener bei Brandkatastrophe in Paris

Margarete Frühwirth Margarete Frühwirth, Tips Redaktion, 20.04.2019 12:28 Uhr

MAUTHAUSEN/PARIS. Den verheerenden Brand in der Kathedrale Notre-Dame am Montag, 15. April, hat Christian Wartner, Professor an der Perger Handelsakademie, noch deutlich vor Augen. Er war zum Zeitpunkt der Brandkatastrophe als Reiseleiter in Paris unterwegs.

 „Ich bin mit meiner Reisegruppe noch am Montagvormittag in der Kathedrale gewesen. Zum Zeitpunkt des Brandes saßen wir zum Abendessen in einer Creperie, als uns erste Handyfotos vom Brandausbruch erreichten. Wir konnten zunächst gar nicht glauben was passierte, waren aber schnell vor Ort. Die Ile de la Cité war von Einsatzkräften gesperrt, aber wir konnten aus nächster Nähe die Feuersbrunst sehen“.

Zum 95. Mal als Reiseleiter in Paris

Zu Paris hat Christian Wartner eine ganz besondere Beziehung. Die Metropole faszinierte ihn bereits in jungen Jahren, ihre Sehenswürdigkeiten kennt er in- und auswendig: „Es ist genau vierzig Jahre her, seit ich zu Beginn meines Französisch-Studiums zum ersten Mal die Stadt besuchte und ich war hier jetzt als Reiseleiter zum 95. Mal - entweder mit Schülergruppen der HAK Perg oder Reisegruppen von Kneissl-Touristik - unterwegs“.

Eindrücke von der Katastrophennacht

Von der Nachbarinsel St. Louis konnte die Reisegruppe den Brand und die Löscharbeiten verfolgen. „Tausende Menschen versammelten sich am Ufer der Seine. Noch nie habe ich so viele Menschen gesehen, die so ruhig, so konsterniert waren. Es war totenstill. Der Anblick der brennenden Notre Dame trieb manchen die Tränen in die Augen. Einige begannen zu beten, wieder andere Kirchenlieder zu singen. Man hat gemerkt, das geht allen nahe. Dann ist der Dachreiter eingestürzt…“.  Bis Mitternacht war Christian Wartner vor Ort. Seine Kamera hatte er als Reisefotograf wie immer dabei, doch auch ohne Fotos wird er die Bilder der weltberühmten Kathedrale in den Stunden der Katastrophe nicht vergessen.

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