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BEZIRK. Die Unfallstatistik 2019 für den Bezirk Perg zeigt einen tödlich verunglückten Verkehrsteilnehmer mehr als im Jahr 2018. Oberösterreichweit geschehen aber weniger tödliche Unfälle im Straßenverkehr.

Foto: Robert Crum/Shutterstock.com
Foto: Robert Crum/Shutterstock.com

„Bedauerlicherweise sind im Jahr 2019 88 Menschen auf unseren Straßen ums Leben gekommen. Verglichen mit dem Jahr 2018 entspricht dies einem Rückgang von acht Todesfällen“, berichtet Landesrat für Infrastruktur Günther Steinkellner. Drei Menschen verunglückten im Jahr 2019 tödlich auf den Straßen im Bezirk Perg. Im Vergleich: 2018 waren es zwei Verkehrsteilnehmer. Die Hauptunfallursache in Oberösterreich ist nach wie vor Ablenkung und Unaufmerksamkeit. Mit 32 Prozent ist beinahe jeder dritte tödliche Unfall dieser Ursache geschuldet. Etwa 16 Prozent der tödlichen Unfälle in Oberösterreich ereigneten sich durch Vorrangverletzungen und Rotlichtmissachtungen. Ebenfalls zu den Hauptunfallursachen zählt die nichtangepasste Geschwindigkeit. Rund 15 Prozent der tödlichen Unfälle sind auf überhöhte Geschwindigkeiten zurückzuführen.

Bezirksvergleich

Im Vergleich der 18 Verwaltungsbezirke zeigt, der Bezirk Vöcklabruck mit zwölf Toten die meisten tödlich Verunglückten in unserem Bundesland. Gefolgt von Linz Land (neun tödlich Verunglückte), Braunau (acht tödlich Verunglückte) und Ried (acht tödlich Verunglücke). Für das Jahr 2019 weist die Statistik Steyr als Standort mit den geringsten tödlichen Unfällen aus. Hier verunglückte ein Verkehrsteilnehmer tödlich. Auch die Stadt Linz und die Bezirke Eferding und Grieskirchen hatten 2019 lediglich zwei tödlich verunglückte Verkehrsteilnehmer zu beklagen. 


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