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PERG. Mit viel Liebe zum Detail und einer großen Portion Idealismus versuchen Josef Kroiss und die Mitglieder des Verschönerungs- und Stadtentwicklungsvereines seit Jahren, ihre Heimat Perg Stück für Stück lebenswerter zu machen. Regelmäßig werden diese Bemühungen aber durch Vandalen-Akte zerstört. Auch in den vergangenen Tagen und Wochen gab es trotz „Ausgehverbotes“ immer wieder Probleme. Etwa auf dem oberhalb des Stadtzentrums liegenden Stadlergrund. 

Auf dem Perger "Naturerlebensräume"-Wanderweg ist oberhalb der Stadt der Stadlergrund ein beliebter Platz um innezuhalten. Immer wieder kommt es aber dort zur Zerstörung von Schautafeln etc. Foto: mip

Josef Kroiss informiert: „Die Vandalen sind trotz Ausgehverbot aktiv, man kann es kaum glauben, dass in solch kritischen Zeiten Dummheit und verbrecherisches Tun weiter geht.Vor zwei Wochen am Freitag tauchten Anrainer der Lebingerstraße mit zwei faustgroßen Kieselsteinen am Gemeindeamt auf und beschwerten sich, dass diese vom ca. 20 Meter oberhalb liegendem Stadlergrund herunter geworfen wurden.Die Steine waren Beschriftungssteine welche die Frauen des Verschönerungs- und Stadtentwicklungsvereines zu der von ihnen gepflanzten Kräutern verlegten.Bei einem Treffer wären tödliche Folgen möglich gewesen.Vergangenen Samstag informierte der Imker des Schaubienenstockes, dass am Stadlergrund zwei Bauminfotafeln ausgerissen und die Böschung hinunter geschmissen, sowie die schwere gusseiserne Bank nachgeschoben wurde.Weiters wurde das große Insektenhotel und die zugehörige große Infotafel, das die Landjugend errichtete, schwer beschädigt. Abgesehen von den hohen Reparaturkosten ist es deprimierend, wenn von Ehrenamtlichen aus Idealismus errichtete Schaustücke, zerstört werden.“


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