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Rechberg. Seit mittlerweile 50 Jahren ist der Badesee als Erholungs-Oase nicht mehr aus dem Ortszentrum der Gemeinde wegzudenken. Auch im Jubiläumsjahr wird am Seeareal bereits fleißig geplantscht – groß gefeiert wird dann allerdings erst 2022.

  1 / 3   Anlässlich des Jubiläums wurden heuer entlang der Seestraße Infotafeln angebracht, die über Entstehung, Technik und Ökologie der Anlage Auskunft geben. v.l. Alt-Bürgermeister und Erbauer des Sees ÖR Karl Weichselbaumer und BGM Martin Ebenhofer. (Foto: Karl Kriechbaumer)

„Das 50-jährige Bestehen des Badesees wollen wir in würdigem Rahmen feiern. Im kleinen Rahmen wär das wohl auch heuer schon möglich, aber wir haben uns mittlerweile für eine 50+1 Jubiläumsveranstaltung im nächsten Jahr entschieden“, informiert Bürgermeister Martin Ebenhofer. Um den Ortsbewohnern und Gästen von auswärts besonders im Jubiläumsjahr eine entspannte Badesaison zu garantieren, wurden vor der Saisoneröffnung von den Bauhofmitarbeitern sämtliche Holzstege saniert und die Sanitärräume ausgemalt, zudem auch ein Sonnensegel für die Sandspielkiste angeschafft.

Wie alles begann

Die Errichtung des ersten Sees im Jahr 1969 stand mit dem Musikverein in enger Verbindung, sollte doch das erste Seefest die finanzielle Grundlage für eine neue Tracht bringen. Für das Fest wurde der Dorfanger, die sogenannte „Obermaier Wiese“, auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern aufgestaut und ein Jahr später unter dem damaligen Bürgermeister Karl Weichselbaumer der heutige See errichtet. Dieses erste Seefest hatte den klingenden Namen „Zillen Fahrten in Rechberg am See“ und erwies sich als Publikumsmagnet: 12.000 Besucher strömten 1971 zur dreitägigen Eröffnungsveranstaltung. Bis heute spielt der See für Vereine, die mit ihren Veranstaltungen das kulturelle Leben der Gemeinde bereichern, eine wichtige Rolle. Eine Badesee-Tageseintrittskarte kostet aktuell für Erwachsene 3,30 Euro, für Kinder von 6 bis 15 Jahren 2,10 Euro sowie für Familien 7,50 Euro. Es gilt die 3G-Regel. An den See grenzt auch ein Campingplatz, der in Gemeindebesitz ist, an.


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