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PERG. Harald Marschner stellt seinen Mühlsteinbruch der Perger Bevölkerung zur Verfügung. Um die Anrainer nicht außen vorzulassen, fand am 5. August ein Treffen mit der Stadtgemeinde Perg, dem Grundbesitzer und den Nachbarn statt. Dabei wurden Wünsche, Ängste und Sorgen zum Areal mit Bürgermeister Toni Froschauer geteilt.

 (Foto: mai)
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Der Steinbruch im Kerngraben gilt als der älteste Mühlsteinbruch in Perg. Die ersten Mühlsteine wurden hier laut Grundbesitzer Harald Marschner schon im 12. Jahrhundert aus dem Perger Sandstein gehauen. Gearbeitet wurde bis in die 1930er Jahre. Die Geschichte ist im Kerngraben also greifbar. Und schon bald soll ihr ein Freizeitpark mit 6.000 Quadratmeter für die Bevölkerung entstehen.

Behutsame Nutzung

Sportliche Aktivitäten, kleine Konzerte, Theateraufführungen und Lesungen sind genauso möglich wie ein Picknick mit der Familie. „Wir wollten, bevor wir dem Gelände einem Nutzen zuführen, mit den Anrainern über ihre Ängste und Bedenken sprechen. Danach kann man sich weiter überlegen unter welchen Voraussetzungen eine Nutzung möglich ist“, betont Landtagsabgeordneter Bürgermeister Toni Froschauer bei der Zusammenkunft mit den Anrainern. „Ich bin sehr positiv gestimmt. Ein derart historisches Gelände soll man der Öffentlichkeit zugänglich machen. Mein Bedenken sind allerdings die fehlenden Parkplätze und daher sollten mögliche Veranstaltungen nicht zu oft stattfinden“, wie Nachbar Wolfgang Kastl seine Sorgen äußert. Parkplätze und eine Infrastruktur wie WC und Strom sind nicht geplant:  “Alles, was hier an Infrastruktur geschaffen wird, kann nur im Einverständnis mit den Nachbarn erfolgen“, betont auch der Stadtchef. Das Areal ist zu Fuß vom Stadtzentrum aus in rund 15 Minuten erreichbar. Mit einer Abordnung der Stadtkapelle Perg wurde auch gleich die Akustik im Kerngraben für mögliche künftige Konzerte getestet.

Bisher wurde eine Rasenfläche angelegt, ein Zaun vor den gefährlichen Stellen errichtet sowie Schranken und Informationstafeln aufgestellt. Das Verfahren zur Umwidmung soll laut Stadtchef Froschauer im November eingeleitet werden.


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