115 Kilo Kekse als ein süßes Zeichen der Wertschätzung und Dankbarkeit
ST. GEORGEN AN DER GUSEN. Angesichts der Hilflosigkeit in Zeiten von Corona, wollten Frauen der Pfarre St. Georgen an der Gusen, ein kleines Zeichen der Wertschätzung und Dankbarkeit gegenüber den Mitarbeitern vom Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern, setzen.

Das gesamte Personal leistet seit beinahe zwei Jahren enorm wertvolle Dienste unter schwierigsten Bedingungen, für alle Menschen, die eine Versorgung benötigen. „Zur Aufrechterhaltung des Betriebes, müssen sie Überstunden schieben, kranke Kollegen vertreten und das, obwohl viele von ihnen bereits an der Grenze der eigenen Belastbarkeit stehen. Trotzdem gibt es noch Mitmenschen, die vor dem Krankenhaus gegen Corona-Maßnahmen demonstrieren und das Personal beschimpfen“, sagt Margarita Schöfl von der Pfarre St. Georgen. So entstand die Idee, Kekse für das Ärzteteam und Pflegepersonal zu backen. Die Ideengeberin, Margarita Schöfl, war selber bis zu ihrer Pensionierung im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz tätig. Zuletzt sogar auf einer Covid Station. Ihre Idee der Kekse-back-Aktion hat eine enorme Welle der Unterstützung gefunden - auch über die Pfarrgrenze hinaus: „Goldhaubenfrauen aus Puchenau haben genauso Kekse gebacken, wie Arbeitskolleginnen aus anderen Bezirken, oder die Tante, die in Niederösterreich zu Hause ist und auch einen sinnvollen Beitrag leisten wollte. Die Freude aktiv etwas Gutes tun zu können, war bei allen groß“, so Schöfl stolz.Alle gemeinsam haben dazu beigetragen, dass 115 Kilo Kekse liebevoll verpackt und mit persönlichen Weihnachtswünschen der Kekserlbäcker versehen, am 21. Dezember im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern übergeben werden konnten. Aus ganzem Herzen, ein kleines Zeichen der Wertschätzung und Dankbarkeit, für die, die jeden Tag einen wertvollen Dienst am Nächsten leisten.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden