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RIED/RIEDMARK. Bis auf den letzten Platz besetzt war die Niederzirkinger Marienkirche gestern Abend bei der Uraufführung der Sinfonie „Reoda“, die Johann Stegfellner eigens für das Jubiläumsjahr komponiert hatte. Mit Standing Ovations und minutenlangem Applaus bedankte sich das Publikum beim Komponisten, der Marktmusikkapelle und dem eigens zusammengestellten Chor für einen wahrlich außergewöhnlichen Musikgenuss.

  1 / 7   Herausragende musikalische Leistung der Marktmusikkapelle bei der Aufführung der Sinfonie "Reoda" (Foto: MMK)

In einem neun Monate dauernden Schaffensprozess hatte Johann Stegfellner anlässlich Rieds 1.200-jährigen Bestehens einen musikalischen Bogen über die Geschichte des Ortes gespannt (Tips berichtete). Geschichte hat man gestern auch bei der Uraufführung der Sinfonie „Reoda“ geschrieben. Den Besuchern in der bis zum Bersten vollen Marienkirche Niederzirking wurde in vier Sätzen ein Werk geboten, das beim Publikum immer wieder Gänsehautmomente hervorrief.

Dem Komponisten gelang es, unterschiedlichste Genres zu einem musikalischen Gesamtkunstwerk harmonisch zusammenzufügen und miteinander zu verweben: von zarten, lieblichen Klängen bis hin zu gregorianischen Chorälen und filmmusikähnlichen Passagen war für jeden Musikliebhaber etwas dabei.

Eindrucksvolle Leistung der 110 mitwirkenden Musikerinnen und Musiker

Eindrucksvoll und herausragend war die Leistung der Musikerinnen und Musiker der Marktmusikkapelle sowie des eigens zusammengestellten Jubiläumschors. Mit vollem Engagement und sichtlicher Spiel- und Singfreude setzten die insgesamt 110 Mitwirkenden das von Stegfellner komponierte Werk musikalisch um. Dafür bedankte sich dieser in seiner kurzen Ansprache nach dem Konzert mit den Worten: „Eine Komposition ist ja im Grunde nur ein Bauplan. Dank euch wurde die Musik mit Leben erfüllt.“

„Hallelujah“ von Händel als Draufgabe

Als Draufgabe wurde zum Konzertabschluss noch das „Hallelujah“ von Georg Friedrich Händel zum Besten gegeben. Kaum ein Stück hätte wohl besser die Begeisterung ausdrücken können, die die Besucher für den zuvor gebotenen Musikgenuss empfanden.


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